Polizei-News Kreis Offenbach, 13.01.26: Viel Bargeld erschwindelt - Betrüger gab sich als Bankmitarbeiter aus - Kripo gibt Tipps

Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Kreis Offenbach. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / David Young

Mit einer perfiden Betrugsmasche ist ein Mann aus dem Kreis Offenbach in der vergangenen Woche um viel Bargeld gebracht worden. Ein bislang unbekannter Täter hatte sich zuvor auf unbekannte Weise Zugang zu seinen Online-Banking-Daten verschafft.

Unter Nutzung einer manipulierten, sogenannten "gespooften" Rufnummer, die die Telefonnummer der Hausbank anzeigte, rief der Betrüger den Mann an und gab sich als Bankmitarbeiter aus. Beim sogenannten "Call ID Spoofing" wird die angezeigte Telefonnummer technisch so verfälscht, sodass beim Angerufenen eine vertraute oder offizielle Nummer erscheint, obwohl der Anruf tatsächlich von einem anderen Anschluss stammt.

Der Anrufer erklärte, es sei ein dringendes System-Update notwendig, das der Kontoinhaber lediglich über seine Banking-App bestätigen müsse. In dem Glauben, mit seiner Bank zu sprechen, folgte der Angerufene den Anweisungen.

Tatsächlich autorisierte er mit seinen Eingaben mehrere Bargeldabhebungen, die der Täter anschließend in verschiedenen Geschäften vornahm. Insgesamt wurden dabei 98.000 Euro abgehoben. Der Betrug fiel erst später auf. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

In diesem Zusammenhang warnt die Kripo erneut vor solchen Betrugsmaschen und gibt folgende Tipps:

  • Banken fordern ihre Kundinnen und Kunden niemals telefonisch zur Freigabe von Transaktionen, Updates oder sicherheitsrelevanten Maßnahmen auf.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen - Betrüger arbeiten häufig mit angeblicher Dringlichkeit.
  • Verlassen Sie sich nicht allein auf die Anrufer-ID, diese kann manipuliert werden, um eine falsche Identität vorzutäuschen,
  • Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und nehmen Sie selbst über die offiziell bekannte Servicenummer Kontakt zu Ihrer Bank auf.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Konto- und Umsatzübersichten.
  • Erstatten Sie bei verdächtigen Vorgängen umgehend Anzeige bei der Polizei und informieren Sie Ihre Bank.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Südosthessen vom 13.01.2026 gegen 10:44 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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