Polizei-News Wolfsburg, 12.01.26: Stärkung der Zusammenarbeit - Kooperationsvertrag unterzeichnet

Die Polizei informiert über ein aktuelles Vergehen in Wolfsburg. Was ist heute passiert?

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Gewalt für das Presseportal Bild: Adobe Stock / roibu

Wolfsburg, 12.01.2026

Am 07.01.2026 unterzeichneten Oliver Grotha, Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt, und Anita Placenti, Leiterin des Instituts für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation der Stadt Wolfsburg (IZS), einen gemeinsamen Kooperationsvertrag.

Das IZS fungiert als zentrales Kompetenzzentrum der Stadt Wolfsburg für Archivarbeit, historisch-politische Bildung, Forschung sowie Gedenkstättenarbeit. In seiner Arbeit verbindet das IZS die wissenschaftliche Aufarbeitung der Stadtgeschichte mit zeitgemäßen Bildungs- und Vermittlungsformaten. Die Auseinandersetzung mit historischen Entwicklungen, politischen Zusammenhängen und demokratischen Werten ist dabei ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung einer offenen und pluralistischen Gesellschaft.Historische und politische Bildungsarbeit leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Demokratieförderung, indem sie Orientierung bietet, kritisches Denken stärkt und das Bewusstsein für die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung schärft.

Polizei und Demokratie sind eng verbunden, da die Polizei die freiheitlich-demokratische Grundordnung schützen muss, indem sie Grund- und Menschenrechte wahrt und sich gleichzeitig gegen Extremismus wehrt.

Aktuelle Initiativen wie die "Demokratiestarke Polizei" fördern intern das Verständnis für demokratische Werte durch Schulungen, Patenprogramme und die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft, um Vorurteilen und menschenfeindlichen Haltungen entgegenzuwirken.

Polizeibeamte agieren als Botschafter der Demokratie und müssen daher ihre innere Haltung stärken, um Vertrauen zu erhalten und die Verfassungswerte zu leben.

Im Rahmen seiner Bildungsarbeit ermöglicht das IZS eine fundierte Auseinandersetzung mit der Wolfsburger Stadtgeschichte in all ihren Facetten. Die reflektierte Beschäftigung mit historischen Entwicklungen - insbesondere auch mit den Herausforderungen und Brüchen der Vergangenheit - trägt dazu bei, demokratische Werte einzuordnen und zu festigen. Dieses historische Verständnis fördert Sensibilität, Verantwortungsbewusstsein und stärkt die Fähigkeit, demokratiefeindlichen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten.

Frau Placenti und Herr Grotha freuen sich auf eine professionelle Zusammenarbeit und einen interessierten Teilnehmerkreis.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Wolfsburg vom 12.01.2026 gegen 15:39 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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