Polizei-News Bärnau, 09.01.26: Bundespolizei entdeckt mutmaßlich illegalen Tiertransport bei Grenzkontrolle in Bärnau

Ein Vergehen wurde aktuell von der Polizei in Bärnau gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marco Rauch

Bärnau - Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Donnerstagabend (8. Januar) bei einer Grenzkontrolle einen verdächtigen Tiertransport gestoppt. In einem Fahrzeug stellten sie zahlreiche Hunde und Katzen sowie Unstimmigkeiten bei den mitgeführten Tierdokumenten fest. Die Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Tierseuchen- und Tierschutzrecht dauern an.

Am Donnerstagabend kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus einen Pkw der lebende Fracht geladen hatte. Neben zwei ukrainische Staatsangehörige im Alter von 28 und 34 Jahren saßen auch mehrere Vierbeiner auf der Ladefläche des Transporters.In den Tiertransportboxen stellten die Beamten fünf Katzen und zwölf Hunde fest. Für einen Teil der Tiere hatten die Frauen ukrainische Heimtierausweise dabei. Für mehrere Tiere fehlten entsprechende Dokumente jedoch vollständig. Zudem fanden die Bundespolizisten im Fahrgastraum vorausgefüllte und blanko Heimtierausweise, Labortestunterlagen, leere Impfdosen und Spritzen. Die Frauen konnten jedoch für mehrere Tiere keine Dokumente vorlegen, die für den Transport nach Deutschland vorgeschrieben sind. Die Beamten prüfen nun, ob die vorgelegten Ausweise echt sind und ob sich die Unterlagen den einzelnen Tieren zweifelsfrei zuordnen lassen.Die Bundespolizei verständigte umgehend das zuständige Veterinäramt des Landkreises Tirschenreuth. Ein Amtstierarzt begutachtete den Zustand der Hunde und Katzen vor Ort. Die weiteren Ermittlungen sollen nun klären, warum die Tiere nach Deutschland gebracht werden sollten und in welchem Umfang Verstöße gegen das Tierseuchen- und Tierschutzrecht vorliegen.Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass für einzelne Tiere keine gültigen Papiere existieren oder die Dokumente gefälscht sind, werden die Tiere in die Obhut eines Tierheims übergeben. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Tierschutz- und Tiergesundheitsrecht ein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 09.01.2026 gegen 11:12 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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