Polizei-News Gifhorn, 08.01.26: Vorsicht bei Werbeanzeigen im Internet
Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Gifhorn. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn ermittelt in einem Fall des versuchten Betrugs. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen spielte ein 72-Jähriger Ende des vergangenen Jahres auf seinem Smartphone ein Spiel. Dabei erschien ein Werbefenster, das Sachgewinne versprach. Der Mann klickte auf die Anzeige und prüfte den Inhalt. Die Seite machte einen seriösen Eindruck, sodass er seine persönlichen Daten eingab. Zum Schluss sollte er die - für viele obligatorischen - Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren. Glücklicherweise las er sich diese genau durch, denn sie enthielten kostenpflichtige Vertragskonditionen. Als der 72-Jährige dies erkannte, brach er die Registrierung ab und schloss das Werbefenster. Einige Wochen später wurde er von einer ihm unbekannten Mobilfunknummer angerufen. Eine männliche Stimme erklärte, es sei ein Vertrag abgeschlossen worden, über den nun zu sprechen sei. Die Nennung des Namens und der Firma ging dabei so schnell, dass der 72-Jährige beides nicht richtig verstand. Er blieb jedoch resolut und stellte klar, keinen Vertrag abgeschlossen zu haben. Daraufhin legte der Anrufer auf. Wenige Tage später kam es zu einem erneuten Anruf von einer unbekannten Mobilfunknummer. Auch in diesem Gespräch sollte der 72-Jährige Verträge abschließen, was er mehrfach ablehnte. Der Anrufer erwiderte, dass man ihm dazu noch Unterlagen zukommen lasse. Der 72-Jährige erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.
Bei den Anrufern handelt es sich in der Regel um sog. Abo-Vermittler. Sie wollen neue Kunden für Verlage gewinnen, denn für jeden Abschluss erhalten sie eine Provision. Die Telefonnummern erlangen sie aus Telefonbüchern oder eben auch aus Fake-Gewinnspielen im Internet. Die Polizei rät daher zur Vorsicht bei der Preisgabe von persönlichen Daten im Internet. Sollte es zum ungewollten Kontakt mit Abo-Vermittlern kommen, stimmen Sie keinen Angeboten zu und beenden Sie das Gespräch.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Gifhorn vom 08.01.2026 gegen 11:35 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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