Polizei-News Ludwigshafen, 07.01.26: Betrugsmasche über WhatsApp - 52 Jährige verliert mehr als 14.000 Euro
Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Ludwigshafen gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Anfang September des vergangenen Jahres wurde eine 52 jährige Frau über den Messenger-Dienst WhatsApp von einer unbekannten Person kontaktiert. Der Täter versprach ihr, mit angeblich sicheren Investitionen schnell und ohne großes Risiko hohe Gewinne erzielen zu können. Die Geschädigte zeigte Interesse und wurde daraufhin in zwei WhatsApp Gruppen aufgenommen, in denen weitere vermeintliche Anleger aktiv waren.
Im Vertrauen auf die Seriosität der Angaben tätigte die Frau Überweisungen von über 10.000 Euro auf verschiedene Konten. Die Beträge wurden anschließend auf ein Konto der Geschädigten innerhalb einer App namens "BMA Pro" gutgeschrieben, wo sich ihr angeblicher Gewinn rasch auf 96.000 Euro summierte.
Als die Frau die Auszahlung ihres Gewinns beantragte, forderte der Täter zunächst eine Provision von 20 Prozent des Gewinns. Da sie diesen Betrag nicht aufbringen konnte, verlangte er schließlich eine Vorauszahlung von 4.500 Euro sowie die Abgabe des restlichen Gewinns. In der Hoffnung, die Auszahlung zu erhalten, kam die Geschädigte dieser Forderung nach.
Ein Transfer des vermeintlichen Gewinns von ihrem "BMA Pro"-Konto auf ihr reguläres Bankkonto war jedoch nicht möglich.
Nach aktuellem Ermittlungsstand beläuft sich der Gesamtschaden auf über 14.000 Euro.
Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Anlagebetrug zu schützen:
- Seien Sie misstrauisch bei Kontaktaufnahmen über Messenger-Dienste, insbesondere wenn es um Geldanlagen, schnelle Gewinne oder Investitionen geht.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betrüger arbeiten häufig mit Zeitdruck oder angeblichen "einmaligen Chancen".
- Überweisen Sie niemals Geld an unbekannte Personen oder ausländische Konten, auch nicht in kleinen Beträgen oder als vermeintliche "Gebühren" oder "Provisionen".
- Prüfen Sie Finanzangebote immer kritisch. Seriöse Finanzdienstleister kommunizieren nicht über WhatsApp oder private Chatgruppen.
- Installieren Sie keine Apps, die Ihnen von Fremden empfohlen werden, und geben Sie keine persönlichen Daten oder Zugangsdaten preis.
- Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrer Bank oder der Polizei, bevor Sie Geld überweisen oder persönliche Informationen weitergeben.
- Brechen Sie den Kontakt sofort ab, wenn Sie misstrauisch werden oder ungewöhnliche Forderungen gestellt werden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 07.01.2026 gegen 14:04 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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