Krankheitswelle Anfang Oktober: Viele klagen über Grippesymptome
Saisonelle Krankheitswellen ziehen wieder Ihre Bahnen durch Deutschland. Die Virensaison legt wieder los: Bei der 116 117 schnellen Grippesymptome gerade dramatisch nach oben. Entsprechend stehen Bauchschmerzen-Beschwerden jetzt ganz oben in der Symptomstatistik. Die AOK beschreibt Ursachen und Hilfen.
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer - Uhr
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- Symptom Bauchschmerzen in Kalenderwoche 39 am stärksten verbreitet mit 8.596 Meldungen
- Anstieg um 130.7% bei Grippesymptome
- Juckreiz mit 16.3% Rückgang
Magen-Darm-Beschwerden stehen aktuell an erster Stelle in der bundesweiten Symptomstatistik – und das ist typisch für die wärmere Jahreszeit. Laut AOK sind Viren wie das Noro- oder Rotavirus in den Sommermonaten besonders aktiv. Häufige Auslöser sind verdorbene Lebensmittel oder verunreinigte Hände. Die AOK rät, viel zu trinken und leichte Kost zu bevorzugen – in den meisten Fällen heilt ein Infekt ohne Medikamente aus.
Bauchschmerzen aktuell häufigstes Symptom in Deutschland
Für Kalenderwoche 39 meldet der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 Bauchschmerzen als am häufigsten genanntes Symptom. Mit insgesamt 8.596 Meldungen stehen sie an der Spitze aller registrierten Beschwerden. Damit entfielen 7,5 Prozent aller Anrufe bundesweit auf Bauchschmerzen.
Symptome aktuell: Juckreiz rückläufig – Grippesymptome mit stärkstem Anstieg
Die Daten des Patientenservices sehen Juckreiz für die Woche am rückläufigsten. Im Vergleich zum Vormonat fiel die Zahl der Meldungen um 16.3%, von 1.740 auf 1.457 Fälle.
Im Gegensatz dazu verstärkte sich die Verbreitung von Grippesymptome deutlich. Hier wurde ein Zuwachs von 130.7% gemeldet – der stärkste Anstieg unter allen Symptomen. In Kalenderwoche 39 erfasste der Patientenserivce insgesamt 4.428 Anrufe zu diesem Krankheitsbild. In der vorherigen Periode wurden nur 1.919 registriert.
In der Erkältungs- und Grippesaison steigt durch gesteigerte Virenübertragung in Innenräumen das Risiko für Atemwegsinfekte – vor allem durch die Influenza (Grippe), ausgelöst von Influenzaviren. Eine Impfung (Grippeschutzimpfung) kann helfen, dieses Risiko zu senken und schwere Verläufe zu vermeiden. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem, da ihr Körper Krankheitserreger schlechter abwehren kann. Unterstützend können bei einer Infektion Hausmittel wie reichlich wärmehaltige Flüssigkeit (ca. 2 Liter/Tag) und Inhalationen die Schleimhäute feucht halten und die Selbstreinigung der Atemwege fördern.
Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.
+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
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mel/roj/news.de
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