Krankheitswelle Anfang September: Viele klagen über Atembeschwerden

Welche Beschwerden werden gerade von der Saison begünstigt? Seid Wochen befinden sich Bauchschmerzen- Beschwerden an der Spitze der meistverbreitenden Symptome. Doch jetzt verzeichnen Ärzt:innen ansteigende Verbreitungen von Erkrankungen mit Atembeschwerden. Woran das liegen könnte, erklärt die AOK.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Medikamente auf einem Nachttisch. (Symbolbild) (Foto) Suche
Medikamente auf einem Nachttisch. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
  • Symptom Bauchschmerzen in Kalenderwoche 35 am stärksten verbreitet mit 9.008 Meldungen
  • Anstieg um 6.5% bei Atembeschwerden
  • Insektenstiche mit 27.9% Rückgang

Magen-Darm-Beschwerden stehen aktuell an erster Stelle in der bundesweiten Symptomstatistik – und das ist typisch für die wärmere Jahreszeit. Laut AOK sind Viren wie das Noro- oder Rotavirus in den Sommermonaten besonders aktiv. Häufige Auslöser sind verdorbene Lebensmittel oder verunreinigte Hände. Die AOK rät, viel zu trinken und leichte Kost zu bevorzugen – in den meisten Fällen heilt ein Infekt ohne Medikamente aus.

Bauchschmerzen aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Für Kalenderwoche 35 meldet der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 Bauchschmerzen als am häufigsten genanntes Symptom. Mit insgesamt 9.008 Meldungen stehen sie an der Spitze aller registrierten Beschwerden. Damit betreffen 8,2  Prozent der deutschlandweit Anrufenden Bauchschmerzen.

Symptome aktuell: Insektenstiche rückläufig – Atembeschwerden mit stärkstem Anstieg

Laut den Daten des Patientenservice verzeichnen Insektenstiche im Moment den deutlichsten Rückgang: Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich die Zahl der Berichte um 27.9%, von 2.030 auf 1.464 Fälle.

Im Gegensatz dazu verstärkte sich die Verbreitung von Atembeschwerden deutlich. Um ganze 6.5% stiegen Beschwerden über das Symptom. In Kalenderwoche 35 verzeichnete der Patientenserivce insgesamt 3.240 Anrufe zu diesem Krankheitsbild. In der vorherigen Woche wurden nur 3.042 registriert.

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

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