Frankfurt/Main: Lungenkrebs-Fälle in Hessen stark gestiegen
Lungenkrebs wird oft erst spät erkannt. In Hessen trifft es Männer etwas häufiger als Frauen – und in manchen Regionen sind die Zahlen besonders hoch.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Zahl der an Lungenkrebs erkrankten Menschen ist in Hessen deutlich gestiegen. So waren 14.100 Frauen und Männer im Jahr 2024 von der Krankheit betroffen und damit 3.000 mehr als sieben Jahre zuvor, wie die Krankenkasse AOK in Frankfurt mitteilte. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 27 Prozent. Männer erkrankten etwas häufiger als Frauen. Da Lungenkrebs anfangs keine Beschwerden bereitet, wird er meistens erst spät entdeckt.
Im Jahr 2024 waren 0,32 Prozent der hessischen Bevölkerung an diesem Krebs erkrankt, es gab jedoch deutliche regionale Unterschiede. So waren im Werra-Meißner-Kreis 0,46 Prozent der Bevölkerung betroffen, gefolgt von dem Landkreis Kassel mit 0,41 Prozent. Als Grund vermutet die Krankenkasse die höhere Altersstruktur in Nordhessen. In Darmstadt, im Taunus, der Bergstraße und Fulda lag die Zahl jeweils bei unter 0,3 Prozent.
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