Berlin: Krebs als Tabu – Rosafarbener Elefant vor Brandenburger Tor

Ist die Krankheit ein Elefant im Raum? Vor dem Brandenburger Tor macht ein Verein auf die Tabuisierung von Krebs in der Gesellschaft aufmerksam. Wie Betroffene damit umgehen.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Tryfonov

Ein großer, rosafarbener Elefant vor dem Brandenburger Tor – damit hat der Verein "Yeswecan!cer" auf Krebserkrankungen aufmerksam gemacht. "Krebs ist ein Elefant im Raum, weil diese Krankheit immer noch tabuisiert wird", sagte Tobias Korenke vom Verein.

Gleichzeitig weist die Aktion auf die "Yes!Con", die nach eigenen Angaben größte Krebs-Konvention Deutschlands hin, die am 19. und 20. Juni in Berlin stattfinden soll. Auf der Konferenz treffen sich Betroffene, Angehörige und Ärztinnen und Ärzte. Sie tauschen sich zu neuen Forschungsständen oder gesellschaftlichen Themen, wie Arbeitsrecht oder Rente aus.

Besucher vernetzen sich auf Krebs-Konferenz

Für Besucherinnen und Besucher ist die Veranstaltung kostenlos. Christine Kruse war schon im vergangenen Jahr bei der Konferenz und plant, dieses Jahr wiederzukommen. 2019 wurde bei ihr ein bösartiger Gehirntumor diagnostiziert. Auf der Social-Media-Plattform Instagram spricht die heute 35-Jährige über ihr Leben mit der Krankheit. "Je offener man ist, desto mehr Vorteile hat es für einen. Aber es braucht auch die Atmosphäre offen zu sein", sagte sie bei der Aktion vor dem Brandenburger Tor.

Betroffene wie Christine Kruse vernetzten sich bei der Veranstaltung und bekommen neue Perspektiven. "Es sitzen so viele mit im Boot und deswegen finde ich es auch umso wichtiger, dass wir auch persönlich zusammen kommen", so Kruse.

Am Samstagabend ist im Rahmen der Veranstaltung ein Demonstrationsmarsch zum Thema "Schluss mit Diskriminierung von Menschen mit Krebs" geplant.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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