Fußball-Weltmeisterschaft: Wegen Ebola: WM-Gastgeber kündigen Schutzmaßnahmen an
Der Ebola-Ausbruch in Zentralafrika hat auch Auswirkungen auf die Fußball-WM. Die drei Gastgeber-Länder ergreifen Schutzmaßnahmen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Angesichts des Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika haben die USA, Kanada und Mexiko für die Fußball-WM gemeinsame Maßnahmen angekündigt. Wie die US-Regierung im Namen der drei Gastgeber-Länder mitteilte, sollen abgestimmte Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit bei Reisen aus afrikanischen Regionen mit dem höchsten Ebola-Risiko ergriffen werden. Details wurden jedoch nicht genannt.
"Dieser koordinierte Ansatz zielt darauf ab, unsere Bürger und die Millionen von Besuchern, Fans, Athleten und Touristen, die zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 erwartet werden, zu schützen und gleichzeitig den Reise- und Warenverkehr über unsere Grenzen hinweg aufrechtzuerhalten", hieß es in dem Statement. Offen ist, ob damit Einreiseverbote oder Quarantänemaßnahmen verbunden sind.
"Die Gesundheit und Sicherheit aller Menschen in der Region hat für uns höchste Priorität, während wir die Welt in Nordamerika willkommen heißen", hieß es lediglich.
Mehr als 1.000 Verdachtsfälle
Der Osten der Demokratischen Republik Kongo und Teile von Uganda sind derzeit von einem Ausbruch des gefährlichen Ebola-Virus betroffen. Nach jüngsten Regierungsangaben gibt es in Kongo mehr als 1.000 Verdachtsfälle und rund 250 Tote. Im östlichen Nachbarland Uganda sind die Zahlen deutlich geringer.
Ebolafieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.
In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einer Ebola-Epidemie in Westafrika mehr als 11.000 Menschen gestorben. Beim zweitschwersten Ausbruch von 2018 bis 2020 in den auch jetzt betroffenen Provinzen im Ostkongo starben rund 2.300 Menschen. Der Ausbruch des seltenen Bundibugyo-Typs des Ebola-Virus, gegen den es weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt, macht die Lage besonders schwierig.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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