Krankheitswelle Mai: Viele klagen über Depressionen
Die Saison sorgt für eine bundesweite Verbreitung von Krankheitssymptomen. Magen-Darm-Beschwerden-Symptome führen die Spitze an. Doch auch Depressionen- Erkrankungen werden immer öfters gemeldet von Ärzt:innen. Eine Begründung dafür hat die AOK.
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer - Uhr
Suche
- Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 21 am stärksten verbreitet mit 9.647 Meldungen
- Anstieg um 20.0% bei Depressionen
- Husten mit 48.0% Rückgang
Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Frühling Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der kühleren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.
Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland
Für Kalenderwoche 21 meldet der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 Magen-Darm-Beschwerden als am häufigsten genanntes Symptom. Die Beschwerde wurde insgesamt 9.647 mal gemeldet. Damit betreffen 7,4 Prozent der deutschlandweit Anrufenden Magen-Darm-Beschwerden.
Symptome aktuell: Husten rückläufig – Depressionen mit stärkstem Anstieg
Husten verzeichnen momentan den deutlichsten Rückgang. Im Vergleich zum Vormonat reduzierte sich die Zahl der Berichte um 48.0% von 7.553 auf 3.927 Fälle.
Im Gegensatz dazu stiegen die Beschwerden über Depressionen deutlich an. Um ganze 20.0% stiegen Beschwerden über das Symptom. Zu diesem Beschwerdebild registrierte der Patientenserivce in Kalenderwoche 21 insgesamt 1.890 Anrufe. In der vorherigen Kalenderwoche wurden nur 1.575 registriert.
Eine saisonale Erklärung für den aktuellen Anstieg kann die stärkere Wärmebelastung sein. Die AOK verweist darauf, dass hohe Temperaturen die Schlafqualität und Schlafdauer beeinträchtigen können; mit steigenden Nachttemperaturen wächst demnach die Wahrscheinlichkeit, kürzer zu schlafen. Schlafstörungen wiederum können sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken und depressive Beschwerden begünstigen.
Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.
+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.demitteilen. +++
Lesen Sie Auch:
- In diesem Artikel finden Sie die aktuelle Infektionslage in Deutschland.
- Wo ist die Pflege am stärksten belastet? Ein Blick auf die Kliniklandschaft in Deutschland.
mel/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.