Aktuelle Krankheitstrends: April, April – der Pollenflug macht, was er will
Die Grippe verlässt Deutschland. Doch selbst der Regen kann die aktuelle Flut an Pollen-Erreger nicht beseitigen. Esche und Birke sorgen für weite Verbreitung von Augenrötungen.
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer - Uhr
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- Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 16 am stärksten verbreitet mit 9.720 Meldungen
- Anstieg um 46.7% bei Augenrötung
- Grippesymptome mit 43.9% Rückgang
Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Frühling Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der kühleren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.
Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland
Das am häufigsten genannte Symptom für Kalenderwoche 16 beim Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 sind Magen-Darm-Beschwerden. Es beschwerden sich insgesamt 9.720 Anrufer:innen über dieses Krankheitsbild. Damit sind 7,5 Prozent der Anrufenden von Magen-Darm-Beschwerden betroffen.
Symptome aktuell: Grippesymptome rückläufig – Augenrötung durch Esche und Birke
Laut den Daten des Patientenservice verzeichnen Grippesymptome im Moment den deutlichsten Rückgang: Im Vergleich zum Vormonat fiel die Anzahl der Meldungen um 43.9% von 9.697 auf 5.442 Fälle.
Dementgegen stiegen Beschwerden über Augenrötung deutlich. Sie weisen den stärksten Anstieg aller Symptome auf mit 46.7%. Insgesamt verzeichnete der Patientenservice 3.683 Anrufe zu diesem Symptombild in Kalenderwoche 15. In der vorherigen Periode wurden nur 2.510 erfasst.
In den derzeit abrufbaren Daten des Deutschen Wetterdienstes ist der Birkenpollenflug in weiten Teilen Deutschlands hoch, meist auf Stufe 3, während Eschenpollen vielerorts gering bis mittel belastend sind. Gräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia spielen derzeit meist noch kaum eine Rolle. Gerade solche Pollen können typische Heuschnupfenbeschwerden auslösen, darunter gerötete, juckende und tränende Augen, geschwollene Lider, Niesen sowie eine laufende oder verstopfte Nase. Bei manchen Betroffenen kommen auch Husten, pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit hinzu.
Um die Belastung zu verringern, raten Fachinformationen dazu, den Pollenflug regelmäßig im Blick zu behalten, nur kurz stoßzulüften statt Fenster dauerhaft gekippt zu lassen, getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer abzulegen und nach dem Aufenthalt im Freien abends die Haare zu waschen. Zusätzlich können Pollenschutzgitter an den Fenstern und häufiges feuchtes Wischen in der Wohnung helfen.
Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.
+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.de mitteilen. +++
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mel/roj/news.de
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