Pollenflug Görlitz aktuell: Mehrfachbelastung am Donnerstag - Diese Pollenarten sind unterwegs
Der aktuelle Pollenflug in Görlitz am Donnerstag, den 26.03.2026: Welche Pollenarten heute aktiv sind, wie hoch die Belastung ausfällt und welche Auswirkungen das Wetter hat.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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- teilweise starke Pollenbelastung in Görlitz
- Pollenflug von Erle, Esche und Birke
- Bedeckt, mäßiger Wind, mäßige Luftfeuchtigkeit
Am 26.03.2026 sind in der Region Tiefland Sachsen Pollen von Erle, Birke, Hasel und Esche in der Luft. Besonders betroffen sind Allergiker, da die feinen Pollen bei empfindlichen Personen typische Symptome wie Niesen, tränende Augen oder Atembeschwerden auslösen können. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die vom Deutschen Wetterdienst erwartete Belastung der einzelnen Pollenarten für heute, morgen und übermorgen in Görlitz.
Pollenflug aktuell in Görlitz ab Donnerstag, 26.03.2026
| Pollen | Heute | Morgen | Übermorgen |
|---|---|---|---|
| Erle | 🟨🟧 | 🟨🟨 | 🟨🟨 |
| Birke | 🟨🟧 | 🟧🟧 | 🟧🟧 |
| Roggen | 🟩🟩 | 🟩🟩 | 🟩🟩 |
| Beifuß | 🟩🟩 | 🟩🟩 | 🟩🟩 |
| Gräser | 🟩🟩 | 🟩🟩 | 🟩🟩 |
| Hasel | 🟩🟨 | 🟩🟩 | 🟩🟩 |
| Esche | 🟧🟧 | 🟧🟥 | 🟨🟧 |
| Ambrosia | 🟩🟩 | 🟩🟩 | 🟩🟩 |
Legende: 🟩🟩 = keine Belastung 🟩🟨 = keine bis geringe Belastung 🟨🟨 = geringe Belastung 🟨🟧 = geringe bis mittlere Belastung 🟧🟧 = mittlere Belastung 🟧🟥 = mittlere bis hohe Belastung
Pollen-Allergie, Grippe oder doch Corona? Erfahren Sie hier, wie es aktuell um die Gesundheit der Menschen in Sachsen steht.
Diese Pollen sorgen in Görlitz für Beschwerden
Erle - geringe bis mittlere Belastung
Die Erle (Alnus) blüht meist ab Februar und erreicht im März ihre Hauptsaison. Ihre Pollen gehören zu den stärkeren Allergieauslösern im Frühling. Besonders tückisch: Auch wenn die Blütezeit im Süden Deutschlands schon vorbei ist, können Pollen aus nördlicheren Regionen über große Entfernungen transportiert werden. Symptome ähneln denen bei Haselpollenallergie, und Kreuzreaktionen sind häufig.
Birke - geringe bis mittlere Belastung
Die Birke (Betula) gilt als eine der stärksten Pollenallergie-Auslöser in Deutschland. Ihre Blütezeit liegt meist zwischen Ende März und Mai, oft mit einem kurzen, aber intensiven "Pollenpeak“. Schon geringe Mengen Birkenpollen können Beschwerden hervorrufen. Allergiker berichten oft von heftigen Niesattacken, tränenden Augen und sogar Asthma. Häufig bestehen Kreuzreaktionen mit Obst und Gemüse (z. B. Apfel, Karotte).
Hasel - keine bis geringe Belastung
Die Haselblüte (Corylus avellana) zählt zu den ersten Pollenquellen des Jahres und kann bereits im Januar oder Februar beginnen – in milden Wintern sogar früher. Ihre Pollenkörner sind besonders klein und leicht, wodurch sie weite Strecken überwinden können. Für Allergiker bedeutet das: Beschwerden wie Niesattacken, juckende Augen und Atemprobleme können auftreten, noch bevor andere Pflanzen blühen. Kreuzreaktionen mit Erle und Birke sind häufig, da die Allergene chemisch ähnlich sind.
Esche - mittlere Belastung
Für gewöhnlich beginnt die Eschenblüte (Fraxinus) im März, oft gleichzeitig mit der Birke. Da die Allergene von Esche und Olivenbaum ähnlich sind, können auch Olivenallergiker reagieren. Die Belastung kann lokal sehr stark sein, wenn viele Eschen in der Region wachsen. In Görlitz wird heute eine mittlere Belastung erwartet.
Pollenflug und Wetter: Bedeckt in Görlitz
Der heutige Tag bringt in Görlitz eine durchschnittliche Temperatur von 6 °C. Die Tageshöchsttemperatur beträgt 7 °C. Am Donnerstag prägen mäßiger Wind, mäßige Luftfeuchtigkeit und Kälte das Wetterbild.
Begünstigt wird der Pollenflug vor allem durch trockenes, warmes und windiges Wetter. Derartige Wetterlagen führen dazu, dass die Pollen erhebliche Distanzen zurücklegen und dabei ihre Aktivität über einen langen Zeitraum aufrechterhalten. Auch ländliche Regionen mit vielen Wiesen und Feldern können die Belastung verstärken, da dort mehr Gräser wachsen und blühen. Regen hingegen kann die Belastung vorübergehend senken, da er Pollen aus der Atmosphäre wäscht. Doch bei anschließender Wärme steigt die Belastung oft schnell wieder an.
In Städten wie Görlitz ist die Belastung meist am Vormittag noch erträglich. Erst im Laufe des Tages wehen Pollen aus den umliegenden Regionen hinein und ballen sich in der warmen Stadtluft. Die Werte zeigen eine abendliche Abnahme, weil die Luft sich abkühlt und weniger Thermik herrscht. Deshalb gilt: Wer in der Stadt lebt, sollte am besten in den frühen Morgenstunden oder abends lüften und Aktivitäten im Freien in diese Zeit legen. Weitere praktische Tipps finden Pollen-Allergiker in diesem Heuschnupfen-Ratgeber.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis von aktuellen Daten von OpenWeather (TM) und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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