Pollenflug Dresden aktuell: Mehrfachbelastung am Donnerstag - Diese Pollenarten sind unterwegs
Der aktuelle Pollenflug in Dresden am Donnerstag, den 19.03.2026: Welche Pollenarten heute aktiv sind, wie hoch die Belastung ausfällt und welche Auswirkungen das Wetter hat.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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- mäßige Pollenbelastung in Dresden
- Pollenflug von Hasel, Erle und Esche
- Bedeckt, schwacher Wind, mäßige Luftfeuchtigkeit
Am Donnerstag sind in der Region Tiefland Sachsen Pollen von Erle, Birke, Hasel und Esche in der Luft. Typische Symptome bei Pollenallergikern sind tränende Augen, Niesen oder Atemprobleme, welche je nach individueller Empfindlichkeit unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Wie stark die Belastung heute, morgen und übermorgen für die einzelnen Pollenarten in Dresden ist, zeigt die folgende Tabelle, welche auf aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes beruht.
Pollenflug aktuell in Dresden ab Donnerstag, 19.03.2026
| Pollen | Heute | Morgen | Übermorgen |
|---|---|---|---|
| Erle | 🟧🟧 | 🟧🟧 | 🟨🟧 |
| Birke | 🟨🟨 | 🟨🟨 | 🟨🟨 |
| Roggen | 🟩🟩 | 🟩🟩 | 🟩🟩 |
| Beifuß | 🟩🟩 | 🟩🟩 | 🟩🟩 |
| Gräser | 🟩🟩 | 🟩🟩 | 🟩🟩 |
| Hasel | 🟨🟧 | 🟨🟧 | 🟨🟨 |
| Esche | 🟩🟨 | 🟩🟨 | 🟨🟧 |
| Ambrosia | 🟩🟩 | 🟩🟩 | 🟩🟩 |
Legende: 🟩🟩 = keine Belastung 🟩🟨 = keine bis geringe Belastung 🟨🟨 = geringe Belastung 🟨🟧 = geringe bis mittlere Belastung 🟧🟧 = mittlere Belastung
Pollen-Allergie, Grippe oder doch Corona? Erfahren Sie hier, wie es aktuell um die Gesundheit der Menschen in Sachsen steht.
Pollen von Erle, Birke, Hasel und Esche in Dresden
Erle - mittlere Belastung
Die Erle (Alnus) blüht meist ab Februar und erreicht im März ihre Hauptsaison. Ihre Pollen gehören zu den stärkeren Allergieauslösern im Frühling. Besonders tückisch: Auch wenn die Blütezeit im Süden Deutschlands schon vorbei ist, können Pollen aus nördlicheren Regionen über große Entfernungen transportiert werden. Symptome ähneln denen bei Haselpollenallergie, und Kreuzreaktionen sind häufig.
Birke - geringe Belastung
Die Birke (Betula) gilt als eine der stärksten Pollenallergie-Auslöser in Deutschland. Ihre Blütezeit liegt meist zwischen Ende März und Mai, oft mit einem kurzen, aber intensiven "Pollenpeak“. Schon geringe Mengen Birkenpollen können Beschwerden hervorrufen. Allergiker berichten oft von heftigen Niesattacken, tränenden Augen und sogar Asthma. Häufig bestehen Kreuzreaktionen mit Obst und Gemüse (z. B. Apfel, Karotte).
Hasel - geringe bis mittlere Belastung
Die Haselblüte (Corylus avellana) zählt zu den ersten Pollenquellen des Jahres und kann bereits im Januar oder Februar beginnen – in milden Wintern sogar früher. Ihre Pollenkörner sind besonders klein und leicht, wodurch sie weite Strecken überwinden können. Für Allergiker bedeutet das: Beschwerden wie Niesattacken, juckende Augen und Atemprobleme können auftreten, noch bevor andere Pflanzen blühen. Kreuzreaktionen mit Erle und Birke sind häufig, da die Allergene chemisch ähnlich sind.
Esche - keine bis geringe Belastung
Die Blüte der Esche (Fraxinus) startet häufig im März, oft gleichzeitig mit der Birke. Da die Allergene von Esche und Olivenbaum ähnlich sind, können auch Olivenallergiker reagieren. Die Belastung kann lokal sehr stark sein, wenn viele Eschen in der Region wachsen. In Dresden wird heute eine keine bis geringe Belastung erwartet.
Pollenflug und Wetter: Bedeckt in Dresden
In Dresden bewegen sich die Temperaturen heute zwischen 4 und 15 °C. Schwacher Wind, mäßige Luftfeuchtigkeit und mildes Wetter bestimmen die Wetterlage am Donnerstag.
Trockenes, warmes und windiges Wetter begünstigt den Pollenflug. Derartige Wetterlagen führen dazu, dass die Pollen erhebliche Distanzen zurücklegen und dabei ihre Aktivität über einen langen Zeitraum aufrechterhalten. Auch ländliche Regionen mit vielen Wiesen und Feldern können die Belastung verstärken, da dort mehr Gräser wachsen und blühen. Regen hingegen kann die Belastung vorübergehend senken, da er Pollen aus der Atmosphäre wäscht. Doch bei anschließender Wärme steigt die Belastung oft schnell wieder an.
In Städten wie Dresden ist die Pollenkonzentration morgens oft noch vergleichsweise gering. Im Tagesverlauf gelangen Pollen aus angrenzenden Regionen in das Stadtgebiet und sammeln sich in der warmen Stadtluft. Abends sinken die Werte wieder, weil die Luft sich abkühlt und weniger Thermik herrscht. Deshalb gilt: Wer in der Stadt lebt, sollte am besten in den frühen Morgenstunden oder abends lüften und Aktivitäten im Freien in diese Zeit legen. Weitere praktische Tipps finden Pollen-Allergiker in diesem Heuschnupfen-Ratgeber.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis von aktuellen Daten von OpenWeather (TM) und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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