Luftqualität aktuell in Hamburg: Stickstoffdioxid im orangen Bereich mit 62 µg/m³

Der Messwert für den Schadstoff Stickstoffdioxid übersteigt in Hamburg am Sonntag den unschädlichen Schwellenwert.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Luftqualitätsmessungen des UBA (Symbolbild). (Foto) Suche
Luftqualitätsmessungen des UBA (Symbolbild). Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb | Maurizio Gambarini
  • schlechte Luftqualität nahe Messstationen Hamburg Altona Elbhang
  • Stickstoffdioxid überschreitet Grenzwert mit 62 µg/m³
  • Umweltbundesamt meldet: Luftqualitätsindex im roten Bereich
  • Das Umweltbundesamt empfiehlt insbesondere Risikogruppen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden

Stickstoffdioxid-Belastung in Hamburg - LQI schlecht

An mehreren Messstationen in Hamburg wird der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO₂) überschritten. Der höchste gemessene Wert liegt bei 62 µg/m³. Die Luftqualität wird über den Zeitraum als "schlecht" eingestuft.

Stickstoffdioxid ist ein ätzendes, stechendes nach Chlor riechendes Reizgas, welches in den Atemwegen Schäden verursachen kann. Der Luftqualitätsindex (LQI) errechnet einen Mittelwert aus verschiedenen Schadstoffen, der die Luft nach Ihrer Qualität klassifiziert. Für Stickstoffdioxid liegt der Normalbereich bei 0 - 100 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).

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Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)

🔵 0 - 10 µg/m³ = positiver Einfluss
🟢 11 - 30 µg/m³ = kein Einfluss
🟡 31 - 60 µg/m³ = kurzfristiger Einfluss
🟠 61 - 100 µg/m³ = Gefährdung
🔴 über 100 µg/m³ = hohe Gefährdung

Redaktioneller Hinweis: Eine akute Verschmutzung von weniger als vier Stunden kann lediglich durch die Abgase eines Verkehrsmittels oder einen kurzzeitigen Brand verursacht worden sein und ist kein Hinweis auf eine anhaltende Gefahr.

Örtliche Spitzenwerte: Tage und Standorte mit der schlechtesten Luftqualität in Hamburg

Die vergangenen Datumseinträge, an denen die höchsten Ein-Stunden-Tagesmaxima für Stickstoffdioxid in Hamburg erfasst wurden, finden Sie in der folgenden Übersicht. Der Auswertungszeitraum beläuft sich auf die letzten drei Monate. Der Bundeshöchstwert wird derzeit ebenfalls in Hamburg mit einer Konzentration von 62 µg/m³ ermittelt. Daten über andere Zeiträume oder Standorte finden Sie auf der Luftdaten-Webseite des Umweltbundesamts.

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)

+++Dieser Text wurde auf der Basis des Umwelt Bundesamt (UBA) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

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