Luftqualität aktuell in Hamburg: Umweltbundesamt meldet Stickstoffdioxid-Warnung

In Hamburg ist die Stickstoffdioxidbelastung am Dienstag erhöht. Lesen Sie, wie der Schadstoff Ihren Körper beeinflusst, welche Regionen am stärksten betroffen sind und ob sich die Luftqualität aktuell verschlechtert hat.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Luftqualitätsmessungen des UBA (Symbolbild). (Foto) Suche
Luftqualitätsmessungen des UBA (Symbolbild). Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb | Maurizio Gambarini
  • schlechte Luftqualität nahe Messstationen Hamburg Stresemannstraße
  • Stickstoffdioxid überschreitet Grenzwert mit 61 µg/m³
  • Umweltbundesamt meldet: Luftqualitätsindex im roten Bereich
  • Das Umweltbundesamt empfiehlt insbesondere Risikogruppen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden

Stickstoffdioxid-Belastung in Hamburg - Luftqualität schlecht

An mehreren Messstationen in Hamburg wird der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO₂) überschritten. Der höchste gemessene Wert liegt bei 61 µg/m³. Die Luftqualität wird über den Zeitraum als "schlecht" eingestuft.

Stickstoffdioxid ist ein ätzendes, stechendes nach Chlor riechendes Reizgas, welches in den Atemwegen Schäden verursachen kann. Der Luftqualitätsindex (LQI) berechnet einen Durchschnitt aus verschiedenen Schadstoffen, der die Luft nach Ihrer Qualität einstuft. Für Stickstoffdioxid liegt der Grenzbereich für ungefährliche Luftqualität zwischen 0 - 100 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).

Flächendeckende Schadstoffwelle in Deutschland! Erfahren Sie, warum sie entsteht, was für Symptome Sie erwarten, wie Sie sich schützen können und was die Ursache ist – plus Luftqualitätskarte!

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)

🔵 0 - 10 µg/m³ = positiver Einfluss
🟢 11 - 30 µg/m³ = kein Einfluss
🟡 31 - 60 µg/m³ = kurzfristiger Einfluss
🟠 61 - 100 µg/m³ = Gefährdung
🔴 über 100 µg/m³ = hohe Gefährdung

Örtliche Spitzenwerte: Ist die Luftqualität in Hamburg aktuell besonders schlecht?

Die vergangenen Datumseinträge, an denen die höchsten Ein-Stunden-Tagesmaxima für Stickstoffdioxid in Hamburg gemessen wurden, finden Sie in der folgenden Übersicht. Der Auswertungszeitraum beläuft sich auf die letzten drei Monate. Der Bundeshöchstwert wird ermittelt in Hamburg mit einer Konzentration von 84 µg/m³. Informationen über andere Zeiträume oder Standorte finden Sie auf der Luftdaten-Webseite des Umweltbundesamts.

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)

Folgen Sie News.de schon bei WhatsApp, Facebook, Twitter, Pinterest und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

+++Dieser Text wurde auf der Basis des Umwelt Bundesamt (UBA) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

Mehr zum Thema: Hohe Ozonbelastung durch Hitzewelle: Lungenschäden, Kopfschmerzen und Co.! Ab diesem Ozonwert wird es gefährlich

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.