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Luftqualität heute in Lohmen: Messwerte vom 31.01.2024 für Feinstaub, Ozon und Co. im Überblick

Lohmen leidet heute, am 31.01.2024 besonders unter Luftverschmutzung. News.de hält Sie mithilfe tagesaktueller Messergebnisse über die bestehende Gefahr informiert.

Luftqualität in Ihrer Stadt. (Symbolbild) (Foto) Suche
Luftqualität in Ihrer Stadt. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock / Kletr

Der Luftqualitätsindex (LQI) ermittelt, wie gut die Luft aktuell ist. Er errechnet sich aus den gemessenen Konzentrationen von fünf verschiedenen Schadstoffen (Stickstoffdioxid, Feinstaub PM10 und PM2,5, Ozon, Kohlenstoffmonoxid und Schwefeldioxid) in der Luft. Diese haben alle festgelegte Werte, nach denen sie in unterschiedliche Risikostufen eingeordnet werden. Es gibt fünf Risikostufen (grün, gelb, orange, rot, violett und dunkelrot), die sich am LQI orientieren. Der maximal zu erreichende und somit gefährlichste LQI auf der Skala ist 500. Hier erfahren Sie, welchen LQI Lohmen heute hat und was das für Ihre Gesundheit bedeutet.

Luftverschmutzung in Lohmen aktuell: Risikostufe orange

Die Luftqualität in Teilen von Lohmen liegt im orangen Bereich. Am Standort BBB39 wurde kürzlich für den Luftqualitätsindex mit 122 einer der höchsten Werte gemessen. Die Luftverschmutzung ist zumindest für empfindliche Personen als ungesund einzustufen. Der Hauptschadstoff in der Atmosphäre ist Feinstaub. Sensible Personengruppen können von der Luftverschmutzung beeinträchtigt werden. Sie sollten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um Ihre Gesundheit zu schützen.

Alle Luftqualität-Messstationen in Lohmen

Standort - Messung um 07:00 UhrLQI
BBB39122

Empfehlungen bei Luftverschmutzung

Für sensible Personengruppen (z. B. Asthmatiker) könnten durch zusätzliche Reize (z. B. Pollenflug) kurzfristige nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit entstehen. Es ist allerdings unwahrscheinlich. Beschränken Sie körperlich anstrengende Tätigkeiten an der Freiluft.

Was ist Feinstaub und wie entsteht dieser?

Feinstaub ist eine komplexe Ansammlung kleiner Schadstoff-Partikel. Abhängig von der Größe der festen und flüssigen Partikel wird Feinstaub entweder in PM10, PM2,5 oder PM1 eingeteilt. PM steht hierbei für die Partikelgröße, die 10 Mikrometer (µm), 2,5 µm oder unter 0,1 µm beträgt.

Der Straßenverkehr ist durch Verbrennermotoren, Bremsen- und Reifenabrieb und den Straßenstaub, der durch die Fahrzeuge aufgewirbelt wird, eine der Hauptquellen für die Entstehung von Feinstaub. Der Schadstoffwert in der Luft wird außerdem durch Emissionen aus Kraftwerken und Feuerungsanlagen sowie durch Ruß- und Kohlepartikeln aus Waldbränden und Vulkanausbrüchen erhöht. Desweiteren trägt die Landwirtschaft mit Ammoniakemmissionen aus der Viehaltung zur sekundären Feinstaubbildung bei.

Auswirkungen von Feinstaubbelastung auf die Gesundheit

Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer können sie in die Atemwege eindringen. PM10 gelangt nur bis in die Nasenhöhle, aber PM2,5 erreicht sogar die Bronchien und die ultrafeinen Partikel PM1 dringen bis in die Lungenbläschen und den Blutkreislauf vor. Deshalb kann das Einatmen von Feinstaub zu Entzündungen der Atemwege und Schleimhautreizungen führen. Besonders gefährlich sind die ultrafeinen Partikel, denn wenn man ihnen längerfristig ausgesetzt ist, können sie im Blut zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können oder bestehende verstärken.

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Gründe für Luftverschmutzung

Die globale Hauptursache für Luftverschmutzung ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Das passiert in verschiedenen Sektoren: In Privathaushalten kommt es zur Bildung von Schadstoffen und Feinstaubpartikeln, wenn zum Kochen, Heizen und Beleuchten Brennstoffe und Holz verbrannt oder Feuerwerk in die Luft geschossen wird. Auch Chemikalien zum Reinigen und Streichen können eine zusätzliche Belastung darstellen, weil sie oft giftiges Blei enthalten. Desweiteren verdrecken Lösungsmittel und Chemikalien zur Gewinnung natürlicher Ressourcen im Bergbau die Luft.

Außerdem sorgt die weltweit zu 40% offen stattfindende Müllverbrennung dafür, dass in den Deponien u. a. Methan, Dioxid und schwarzer Kohlenstoff in die Atmosphäre freigesetzt wird.

In der verarbeitenden Industrie ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe einer der Hauptgründe für die Freisetzung von schädlichen Gasen und Partikeln (z. B. Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Stickstoffdioxid und Schwefel). Aber auch Verbrennungsmotoren, die fossile Brennstoffe als Treibstoff benutzen (Diesel, Erdöl usw.), tragen zur Verschlechterung der Luftqualität bei. Hierbei sind Schiffe aller Art und Flugzeuge neben den PKWs und LKWs große Schadstoffemittenten. Durch das Aufwirbeln von Staub sowie den Reifenabrieb im Straßenverkehr steigt zudem die Belastung durch Feinstaub, was vor allem in Großstädten zu Problemen führen kann.

Einen weiteren Grund für die Luftverschmutzung bilden die Düngemittel und Pestizide aus der Landwirtschaft sowie die Viehhaltung. Hierbei entstehen Ammoniak, Methangas und andere schädliche Gase. Das besonders Schlimme am Methangas ist, dass es zur Entstehung von dem gesundheitsschädlichen bodennahen Ozon beiträgt, das insbesondere im Sommer eine Bedrohung für eine gute Luftqualität darstellt.

Doch obwohl der Großteil der Ursachen für Luftverschmutzung menschengemacht ist, gibt es auch Naturphänomene, die dazu beitragen: Durch Waldbrände entstehen feine Rauchpartikel, die in die Lunge gelangen können, und Vulkanausbrüche setzen viel Schwefeldioxid frei.

Luftverschmutzung weltweit: Diese Städte haben heute die dreckigste Luft

RangStadtLandLQI
1DhakaBangladesch245
2HanoiVietnam240
3LahorePakistan188
4AccraGhana187
5SarajevoBosnien und Herzegowina185
6DelhiIndien178
7KrasnojarskRussland172
8KathmanduNepal164
9IncheonRepublik Korea164
10SkopjeNordmazedonien163
11ChengduChina161
12KalkuttaIndien160
13BelgradSerbien158
14ZagrebKroatien157
15PrištinaKosovo155
16SeoulRepublik Korea155
17JakartaIndonesien154
18MumbaiIndien153
19KampalaUganda146
20WuhanChina146

Die in der Liste aufgeführten Städte sollen ein Gesamtbild über die weltweite Luftqualität aufzeigen. Hierfür wurden ein bis zwei relevante Großstädte pro Land ausgewählt.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller Daten generiert und nach dem US-LQI erstellt, er wird außerdem je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Letzter Datenabruf: 31.01.2024. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de

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