09.02.2017, 15.18 Uhr

Ohrenschmerzen bei Kindern: Das können Eltern tun gegen die Schmerzen im Ohr

Winter ist Schnupfnasen-Zeit. Hat es das Kind erwischt, kommen oft auch Ohrenschmerzen hinzu. Der Kinderarzt Hermann Josef Kahl erklärt, wie es dazu kommt und wie Eltern bei Ohrenschmerzen vorgehen sollten.

Bei Ohrenschmerzen helfen Nasentropfen. Sind die nicht zur Hand, können Eltern ein Zwiebelsäckchen aufs Ohr legen. Bild: Patrick Pleul/dpa

Verschnupfte Kinder klagen manchmal über Ohrenschmerzen. Nicht immer steckt gleich eine Mittelohrentzündung dahinter, sagt Hermann Josef Kahl, Bundespressesprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Ohrenschmerzen bei Kindern: Nasentropfen helfen

"Ist die Nase verstopft, kann es zu einem Paukenerguss kommen", erklärt der Kinder- und Jugendarzt. Der Schleim aus der Nase drückt dabei aufs Trommelfell. Das verursacht den Schmerz.

"Dem Kind helfen abschwellende Nasentropfen", rät Kahl. "Die Eltern können auch ein Zwiebelsäckchen auf das betroffene Ohr legen." Wenn die Körpertemperatur erhöht ist, kann man auch mal ein fiebersenkendes, schmerzstillendes Zäpfchen geben. Steigt das Fieber jedoch auf über 39 Grad, muss das Kind zum Arzt. Denn das kann auf eine Mittelohrentzündung hindeuten, die medikamentös behandelt werden muss.

Lesen Sie auch: Ohne Angst und Schmerzen? Eltern sollten vor Impfung ehrlich zum Kind sein.

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kad/news.de/dpa

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