Automobilindustrie: Spritpreise gesunken - aber Aufwärtstrend am Donnerstag
Im Vergleich zu den Rekorden der vergangenen Woche sind Benzin und Diesel ein gutes Stück günstiger geworden. Am Vormittag zeichnet sich aber eine Wende nach oben ab.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Die Spritpreise könnten nach leichter Entspannung wieder anziehen. Zwar waren Superbenzin und Diesel am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt erneut günstiger, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht, am Donnerstagvormittag zeigte sich aber ein Aufwärtstrend. Treiber könnte der wieder steigende Rohölpreis sein.
Am Mittwoch hatten die Preise noch etwas nachgegeben. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete ein Liter Super E10 2,265 Euro und damit 0,2 Cent weniger als am Dienstag. Diesel verbilligte sich um 1 Cent auf 2,418 Euro pro Liter. Im Vergleich zu ihren Rekorden aus der vergangenen Woche waren die Kraftstoffe damit um 4,9 beziehungsweise 5,3 Cent günstiger.
Inzwischen zeichnet sich aber eine Trendwende ab: Schon am Mittwochnachmittag war Sprit teurer als am Dienstagnachmittag, wie beim Portal "Tankerkönig" zu sehen ist. Und auch der ADAC stellte am Vormittag, Stand 10.00 Uhr, deutlich höhere Preise als 24 Stunden zuvor fest. Bei E10 ging es um 1,8 Cent nach oben, bei Diesel um 2,2 Cent. Da die Preise sehr volatil sind, kann dieser Trend aber auch schnell wieder drehen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":
- Eilmeldung: Institute erwarten doppelt so hohes Wirtschaftswachstum
- Klima und Konjunktur: Allianz: Hitze senkt Europas Wirtschaftsleistung
- Künstliche Intelligenz: OpenAI-Agent hackt australisches Regierungsportal
- Lars Klingbeil News: Klingbeil: Staatliche Investitionen sind Wachstumstreiber
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.