Automobilindustrie: Verdi: Spritpreisdeckel kommt zu spät

Die Bundesregierung hat ein Entlastungspaket für die vom teuren Sprit geplagten Bürger und Unternehmen angekündigt. Eine große Gewerkschaft hält nur eine von zwei Maßnahmen für sinnvoll.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Vom Staat mitbestimmte Höchstpreise für Benzin und Diesel kommen aus Sicht der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu spät. "Warum um alles in der Welt soll es noch Monate dauern, bis es zu einem Preisdeckel für Sprit kommt? Bis dahin verdienen sich die Mineralölkonzerne weiter dumm und dusselig", sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Außerdem gehe niemand an die Übergewinne dieser Konzerne heran.

Der von Oktober bis Dezember geplante Tankrabatt, eine Senkung der Energiesteuer, gehe zulasten der Steuerzahler. "Auch würde man sich eine Lösung wünschen, die nicht nach dem Gießkannenprinzip funktioniert", fügte Werneke hinzu. Besser wären aus seiner Sicht gezielte Unterstützungen für Bezieher niedriger bis mittlerer Einkommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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