Automobilindustrie: Bundesregierung begrüßt Verständigung bei VW
Bei Volkswagen steht nach hartem Ringen ein Sanierungsplan. Die Regierung in Berlin hebt hervor, dass ein Kompromiss gefunden wurde - und will die Branche in schwieriger Lage weiter unterstützen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Bundesregierung begrüßt die Einigung auf ein Sparkonzept beim Autobauer Volkswagen. Dies zeige, dass das Zusammenwirken der Sozialpartner funktioniere, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille in Berlin. Ansonsten hätten möglicherweise noch viel größere Probleme und Arbeitsplatzverluste im Raum gestanden. Man sei zuversichtlich, dass alle Beteiligten weiter gemeinsam zukunftsfähige Lösungen erarbeiten.
Der Sprecher wies zugleich auf die insgesamt herausfordernde Lage der Autobranche hin. Die Bundesregierung begleite sie, um auszuloten, welche Bedürfnisse die Industrie habe und wie die Politik dabei flankieren könne. "Wir wollen, dass Deutschland ein erfolgreicher Industriestandort bleibt."
Der Aufsichtsrat des VW-Konzerns hatte ein Sparpaket beschlossen, mit dem weltweit erneut rund 50.000 Jobs gestrichen werden sollen. Rund die Hälfte entfällt voraussichtlich auf Deutschland. Die VW-Standorte Emden, Hannover und Zwickau sowie das Werk der Tochter Audi in Neckarsulm stehen auf der Kippe. Ein Aus wurde nicht beschlossen, Perspektiven sollen gesucht werden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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