Automobilindustrie: Linksfraktionschefin sieht in VW-Krise Regierung gefordert

Bei Volkswagen wird um Stellenabbau und mögliche Werksschließungen gerungen. Die Linken-Politikerin Heidi Reichinnek hat eine eindeutige Meinung, wer und was hinter den Schwierigkeiten steckt.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

In der Krise bei Volkswagen ist aus Sicht der Linken-Politikerin Heidi Reichinnek die Bundesregierung gefordert. "Statt das Verbrenner-Aus zurückzudrehen, braucht es konsequente Schritte zur E-Mobilität durch verlässliche und klare Vorgaben sowie ein großangelegtes Investitionspaket", sagte die Chefin der Linksfraktion im Bundestag der Deutschen Presse-Agentur. Auch brauche es mehr Mitbestimmung in den Betrieben, um das Know-how der Beschäftigten zu nutzen.

Reichinnek übte scharfe Kritik am Management des Konzerns. "VW hat in den letzten fünf Jahren fast 30 Milliarden Euro an seine Aktionäre ausgeschüttet, statt ausreichend in die Zukunft des Unternehmens zu investieren", sagte sie. "Dafür will die Konzernspitze nun die Belegschaft bluten lassen, indem vier Werke geschlossen und weitere 50.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen." Durch den Fokus auf Rendite für wenige fahre das Management das Unternehmen an die Wand, sagte Reichinnek.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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