Geeignet für Herbst und Winter: Die Top 10 besten Fahrradlichter für die dunkle Jahreszeit

Gut sichtbare Beleuchtung kann Leben retten – insbesondere dann, wenn der Sommer vorbei ist und es langsam wieder früher dunkel wird. Wir zeigen dir die Top 10 besten Fahrradlichter für Herbst und Winter.

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Gute Fahrradbeleuchtung macht die Straßen sicherer - für alle Verkehrsteilnehmer. (Foto) Suche
Gute Fahrradbeleuchtung macht die Straßen sicherer - für alle Verkehrsteilnehmer. Bild: picture alliance / dpa | Thomas Frisch
  • In der dunklen Jahreszeit wird die richtige Beleuchtung am Fahrrad wichtig
  • Schlechte Beleuchtung kann zur Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer werden
  • Wir zeigen Ihnen unsere Top 10 Fahrradlichter für Herbst und Winter

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Der Herbst bahnt sich an - und bringt nicht nur bunte Blätter und kühlere Temperaturen, sondern auch Dunkelheit, Regen und Nebel. Wer auf zwei Rädern unterwegs ist, weiß, dass gute Sichtbarkeit nicht nur für das eigene Fahrgefühl wichtig, sondern im Straßenverkehr schlichtweg lebenswichtig ist. Schwache Lichter können eine akute Gefahr im Verkehr darstellen. Aber welche Beleuchtung bringt einen wirklich sicher durch die kalten Monate? Wir zeigen Ihnen die besten Fahrradlichter für die dunkle Jahreszeit, die den Weg zuverlässig erhellen.

Für das Ranking wurden die Fahrradlichter anhand mehrerer alltagsrelevanter Kriterien bewertet. Besonders berücksichtigt wurden Lichtleistung und Ausleuchtung, Handhabung und Montage, Art der Energieversorgung sowie Akkulaufzeit beziehungsweise Batteriewechsel. Ebenfalls in die Bewertung eingeflossen sind Robustheit, Wetterfestigkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und praktische Zusatzfunktionen. Basis für die Bewertung waren Kundenbewertungen, Tests des ADAC und Herstellerangaben.

Trelock LS 760 I-GO Vision: Ein absoluter Allrounder

Die Fahrradlampe Trelock LS 760 I-GO Vision wird nicht nur von Kunden gelobt, sondern auch im ADAC-Test zum Sieger gekürt. Besonders überzeugen die homogene Ausleuchtung, die stabile und seitlich verstellbare Halterung sowie das Display mit Levelfunktion, das beim blendfreien Ausrichten hilft. Die höchste Stufe hielt im Test des ADAC satte 4 Stunden und 40 Minuten, die niedrigste sogar über 12 Stunden. Der Akku lässt sich per USB-C-Anschluss aufladen und ist damit auch für Powerbanks geeignet.

Allerdings wartet Hersteller Trelock dafür auch mit einer UVP von 147,99 Euro auf - das Preisschild könnte daher schon den ein oder anderen abschrecken. Sollte die Lampe einmal leer sein, lässt sie zudem mit rund 5 Stunden und 15 Minuten Ladezeit etwas auf sich warten, bis sie wieder einsatzfähig ist.

Fischer LED-Akku Frontlicht 110 Lux - der Preis-Leistungs-Star

Für nur rund 28 Euro beim Hersteller bietet Fischer erstaunlich viel Technik: Das Fischer LED-Akku Frontlicht 110 Lux besitzt USB-C, fünf Stufen, Sensorbetrieb und eine Ausrichthilfe zur blendfreien Einstellung. Die Laufzeit ist im Vergleich zu anderen Fahrradlampen äußerst stabil: Während die maximale Stufe 4 Stunden hält, schafft es die niedrigste sogar auf 21 Stunden.

Das Gehäuse erweist sich im ADAC-Test allerdings nur als durchschnittlich stabil und die Befestigung ist mit den etwas fummeligen Gummieinlagen weniger benutzerfreundlich als bei anderen Modellen. Bei längerem Betrieb kann es zu deutlicher Wärmeentwicklung kommen - diese kann sich langfristig auf die Laufzeit auswirken. Für die meisten Alltagsradler könnte die Fischer-Leuchte dennoch der vernünftigste Kauf sein - Licht und Ausstattung liegen weit über dem, was der Preis vermuten lässt.

Sigma Aura 100 / Blaze Link – komfortables Komplettset

Zugegeben: Mit bis zu ca. 130 Euro ist die Aura 100 / Blaze Link der Marke Sigmanun wirklich kein Schnäppchen. Dafür bietet das Modell eine äußerst weite und starke Ausleuchtung mit einer maximalen Reichweite von 110 Metern. Im ADAC-Testlabor hielt die Lampe gute fünf Stunden auf der höchsten Stufe durch. Besonders praktisch: Dank der drahtlosen Verbindung mit dem Blaze-Link-Rücklicht lassen sich beide Leuchten von vorne bedienen, zudem besitzt das Rücklicht eine Bremslichtfunktion.

Größter Nachteil ist neben dem hohen Kaufpreis die Ladefunktion: Hier wird nur Micro-USB statt USB-C geboten, was dem Alter des Sets geschuldet ist. Zudem ist die Ladezeit mit fünf Stunden recht lang.

ACID Pro 100 – der robuste Allrounder

Weniger spektakulär als so manche Premium-Leuchte, dafür robust, unkompliziert und preislich ausgewogen: Für tägliches Pendeln bei jedem Wetter ist das ACID Pro 100 eine der sinnvollsten Optionen. Das Gehäuse ist laut ADAC-Test robust, lässt sich mit der Lenkerhaltung sowohl einfach als auch fest montieren und der vergleichsweise moderate Set-Preis sprechen für das Modell.

Die real gemessene Helligkeit lag jedoch mit nur 91 Lux im ADAC-Test deutlich unter dem vom Hersteller angegebenen Wert von 100 Lux. Nervig: Ein Ladekabel für die Lampe ist nicht im Lieferumfang enthalten. Zudem wird das Frontlicht überwiegend als Set verkauft - am meisten lohnt es sich also eher für Verbraucher, die ohnehin die gesamte Beleuchtung austauschen wollen.

Lezyne Deca StVZO 1200 - maximale Leistung für dunkle Strecken

Die Deca StVZO 1200 der Marke Lezyne ist die leistungsstärkste Lampe in dieser Auswahl: Sie liefert bis zu 1.200 Lumen, besitzt vier Stufen, einen 6.600-mAh-Akku und USB-C. Das hochwertige Aluminium-Gehäuse ist robust und bietet mit IPX7 auch bei Regen und Nässe besonders guten Schutz. Zudem lässt sich ein externer Zusatzakku anbringen.

Größtes Manko: Bei maximaler Leistung hält die Leuchte laut Hersteller nur etwa 2,5 Stunden. Mit etwa 215-226 Gramm ist sie zudem vergleichsweise recht schwer. Auch der Preis liegt mit 130 bis 160 Euro eher im Luxus-Segment.

Supernova Airstream 2 - hochwertiges Premiumlicht

Im ADAC-Test konnte die Supernova Airstream 2 die Angaben des Herstellers in Sachen Beleuchtungsstärke sogar übertreffen: So wurde beim Test eine Stärke von etwa 114 Lux festgestellt – während der Hersteller lediglich 105 angibt. Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und widerstandsfähig. Auch Nässe kann der Lampe kaum etwas anhaben. Ebenfalls ein Pluspunkt: Der Akku ist austauschbar und kann bei Ausfällen ersetzt werden. Die Herstellergarantie beträgt zudem satte fünf Jahre.

Nicht erschrecken: Die vielen Vorteile des Modells haben natürlich auch ihren Preis - um die 199 Euro kostet die Luxus-Leuchte. Mit über fünf Stunden ist die Ladezeit zudem recht lang. Wer Wert auf Langlebig- beziehungsweise Reparierbarkeit legt und bereit ist, mehr zu zahlen, der ist mit diesem Modell dennoch gut beraten.

Busch + Müller IXON Core 2 Highbeam: Echtes Fernlicht fürs Fahrrad

Die 2026er IXON Core 2 Highbeam ist besonders interessant, weil sie ein StVZO-konformes Fernlicht bietet: 70 Lux im normalen Abblendlicht und bis zu 100 Lux im Fernlicht. Geschaltet wird das Fernlicht über einen separaten Bluetooth-Taster. Der 3.000-mAh-Akku ist austauschbar, lädt per USB-C und besitzt noch ein weiteres besonderes Feature: Er kann nämlich auch als Powerbank zweckentfremdet werden.

Auch hier befinden wir uns allerdings preislich in der oberen Kategorie mit etwa 115-120 Euro. Das Fernlicht erhöht die Bedienkomplexität leicht und ist für den reinen Stadtverkehr eher unnötig. Geeignet ist es insbesondere für lange Strecken außerhalb von Städten, auf denen auch mal im Dunkeln weitergeradelt werden muss.

Cateye GVolt 100 – robust und flexibel

Maximale Wirkung bei minimaler Wirkdauer – so oder so ähnlich ließe sich die Leistung des Cateye GVolt 100 zusammenfassen. Das Modell erreicht im ADAC-Testlabor zwar an die 122 Lux, doch offenbarte gleichzeitig sein größtes Problem: Die Laufzeit auf voller Leistung beträgt nur etwa 1 Stunde und 40 Minuten.

Immerhin: Das Gehäuse ist robust, der Akku ist austauschbar und die Laufzeit im Eco-Modus ist deutlich länger als auf der leistungsstärksten Stufe. Etwas altbacken wirkt die Leuchte wiederum durch das Fehlen eines USB-C-Anschlusses, stattdessen gibt es nur einen Micro-USB-Anschluss. Der Preis von 130 Euro wirkt dafür etwas überzogen.

Supernova E3 Pure 3: Die beste Dynamo-Alternative

Die wohl spannendste Eigenschaft des Modells E3 Pure 3 von Hersteller Supernova ist der Dynamo: Aufladen ist damit nicht mehr nötig, die Leuchte liefert bis zu 70 Lux / 205 Lumen und besitzt ein fünfminütiges Standlicht. Das Aluminiumgehäuse wird vom Hersteller ausdrücklich als wasserdicht und schlagfest beschrieben – hinzu kommen außerdem fünf Jahre Garantie und mindestens zehn Jahre zugesagte Reparierbarkeit.

Allerdings ist dafür auch ein Naben-Dynamo erforderlich – und damit auch eine aufwendigere Erstmontage. Da der Dynamo Voraussetzung ist, lässt sich die Leuchte auch nicht eben mal schnell auf ein anderes Fahrrad montieren. Wer mit Abstrichen bei der Flexibilität leben kann, dürfte mit dem Modell dennoch völlig zufrieden sein.

Sigma Aura 30 – günstige Batterielösung für die Stadt

Das Modell Aura 30 von Sigma kostet im Gegensatz zu seinem deutlich teureren Verwandten Aura 100 / Blaze Link gerade einmal 19,95 Euro und ist damit eine absolute Budgetlösung. Die Batterien der Leuchte lassen sich innerhalb weniger Sekunden ersetzen, Laden ist nicht nötig. Das Modell ist zudem sehr leicht und lässt sich einfach und ohne Werkzeuge montieren.

Allerdings gehört es auch zu den schwächsten Fahrradleuchten dieser Liste - laut Hersteller verspricht es gerade einmal 30 Lux. Damit ist das Licht für dunkle Landstraßen eindeutig zu schwach. Zudem entstehen durch den Batteriebetrieb laufende Kosten für neue Batterien sowie jede Menge Abfall.

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