Verkehr: Mehr Lkw auf Autobahnen nach Fahrverbot-Lockerung

Das Lkw-Fahrverbot an Sonntagen wurde wegen des Niedrigwassers am Rhein gelockert. NRW-Verkehrsminister Krischer betont, dass die Ausnahme nur so lange wie nötig gelten soll.

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Die wegen des Rhein-Niedrigwassers befristete Aufhebung des Lkw-Fahrverbots an Sonntagen hat nach Angaben des NRW-Verkehrsministeriums zu mehr Lkw-Verkehr auf den Autobahnen geführt. "Größere zusätzliche Staus blieben aber aus", erklärte Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) in Düsseldorf.

"Die befristete Aufhebung des Lkw-Fahrverbots ist notwendig, um trotz des extremen Niedrigwassers am Rhein die Versorgung der Wirtschaft und wichtige Lieferketten zu sichern", betonte er. Für eine belastbare Bilanz des ersten Lkw-Sonntags sei es aber noch zu früh.

Minister: Aufhebung des Lkw-Fahrverbots nur vorübergehend

Die Ausnahme müsse auf das notwendige Maß begrenzt bleiben. "Sobald es die Situation auf dem Rhein wieder zulässt, müssen die Güter zurück auf die Wasserstraße", so Krischer weiter.

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben das Fahrverbot wegen des Niedrigwassers vorübergehend gelockert. Auch Baden-Württemberg will das Verbot ab dem kommenden Wochenende vorübergehend aussetzen. Sachsen lehnt unter Verweis auf mögliche Ausnahmegenehmigungen eine generelle Lockerung ab.

Wegen des anhaltenden Niedrigwassers können viele Frachtschiffe derzeit nur mit einem Bruchteil der üblichen Ladung fahren. Die zeitweise Aufhebung des Lkw-Fahrverbots soll eventuellen Lieferengpässen entgegenwirken.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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