Weiden/Würzburg: Deshalb ist Hitze gefährlich für Straßen und Autobahnen
Achtung auf den Autobahnen und Straßen! Durch die aktuellen hohen Temperaturen können die Fahrbahnen Schaden nehmen. Was die Autobahn GmbH jetzt rät.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Aufwölbende Betonplatten können auf Autobahnen in Bayern zur Gefahr werden. Der Grund: die derzeit hohen Temperaturen. Aktuell betroffen ist die Autobahn 93 in der Oberpfalz. Dort kam es nach Angaben der Autobahn GmbH zwischen Weiden-Süd und Luhe Wildenau in Richtung Regensburg zu Hitzeschäden - so genannten Blow-ups: Durch die Hitze haben sich Betonplatten aufgewölbt.
Bis voraussichtlich kommender Woche müsse der linke Fahrstreifen deshalb gesperrt werden. Die aufgewölbten Betonplatten müssten ausgetauscht werden.
Grundsätzlich rät die Autobahn GmbH, dass Fahrerinnen und Fahrer aufmerksam unterwegs sind: Wer Schäden bemerke, solle sich umgehend an die Polizei wenden. Außerdem: Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten eingehalten werden.
Die sogenannten Blow-ups treten "vor allem bei älteren, stark beanspruchten und bereits mehrfach reparierten Betonfahrbahnen auf", informiert die Autobahn GmbH. Ab etwa 30 Grad Außentemperatur steige die Wahrscheinlichkeit solcher Schäden.
Auch das Staatliche Bauamt Würzburg meldete hitzebedingte Straßenschäden im Landkreis Würzburg. Die obere Schicht der Asphaltdecke löse sich punktuell, hieß es.
Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Panorama":
- Mainz: Last-Minute-Antrag auf Fluthilfe – was muss ich wissen?
- Gießen: Gießener Theater leidet weiter unter Hacker-Angriff
- Gewaltsame Auseinandersetzung: Zwei Festnahmen nach tödlicher Messerattacke in Thüringen
- Bad Langensalza: Zwei Festnahmen nach tödlicher Messerattacke in Thüringen
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.