Helgoland: Fähre "Funny Girl" manövrierunfähig vor Helgoland

Mitten auf See kurz vor der Nordseeinsel Helgoland fällt der Motor aus: 60 Passagiere sitzen auf der "Funny Girl" fest. Nun soll das Schiff nach Niedersachsen geschleppt werden.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / fotogestoeber

Wegen eines technischen Defektes hat die Fähre "Funny Girl" manövrierunfähig vor der Nordseeinsel Helgoland getrieben. Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, sei fünf Kilometer vor der Insel der Motor ausgefallen. An Bord seien rund 60 Passagiere - verletzt wurde niemand. Zuvor berichteten weitere Medien.

Der Seenotrettungskreuzer "Herrmann Marwede" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger machte sich daraufhin auf den Weg zum Schiff, um es nach Helgoland zu schleppen. Da nach Angaben der Polizeisprecherin dort ein Anlegen jedoch nicht möglich war, werde die "Funny Girl" mitsamt aller Passagiere nun ins niedersächsische Cuxhaven gebracht.

Dafür wurde sie laut eines Sprechers der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger an den Schlepper "Nordic" übergeben worden. Der Seenotrettungskreuzer begleite den Verband allerdings weiterhin, falls medizinische Hilfe notwendig sei. Derzeit wehe zudem ein Westwind mit rund 60 Kilometern die Stunde, der die Lage etwas erschwere.

Reederei organisiert Rückreise der Fahrgäste

In Cuxhaven soll die "Funny Girl" der zuständigen Reederei Adler & Eils zufolge einer technischen Untersuchung unterzogen werden. So soll die Ursache des Defektes festgestellt werden. Die Fahrgäste würden zudem weiter betreut und ihre Weiter- oder Rückreise organisiert. Auch für die auf der Nordseeinsel Helgoland wartenden Passagiere würden Ersatzlösungen eingerichtet, sodass sie noch heute ihre Rückreise antreten können, hieß es.

Wie lange die Fähre zwischen Helgoland und Büsum nicht fährt, wusste die Sprecherin nicht. Medien berichten, sie bleibe mindestens am Sonntag und Montag außer Betrieb. Die Reederei Adler & Eils hat auf eine Anfrage bisher nicht reagiert.

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/roj/news.de

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