Bitterfeld-Wolfen: Bitterfeld profitiert von EU-Chipförderung

66 Millionen Euro sollen den Ausbau der Halbleiterproduktion in Bitterfeld-Wolfen voranbringen. Ein beteiligtes Unternehmen sieht darin Rückenwind für den Standort.

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Nach der Genehmigung von 66 Millionen Euro staatlicher Förderung für ein Halbleiterprojekt in Bitterfeld-Wolfen sieht das beteiligte Unternehmen einen wichtigen Schritt für den Industriestandort. Die Silicon Products Bitterfeld GmbH, die nach eigenen Angaben zu den Mitgründern von Zadient gehört, begrüßte die Entscheidung der Europäischen Kommission und sprach von einem wichtigen Signal für die Weiterentwicklung der Halbleiterproduktion in Sachsen-Anhalt.

Die Förderung ist für das Unternehmen Zadient vorgesehen. Mit dem Geld soll die Produktion von hochreinem Siliziumkarbid (SiC) in Bitterfeld-Wolfen ausgebaut werden. Das Material wird für Halbleiter und Leistungselektronik benötigt, etwa in Elektrofahrzeugen und Industrieanlagen.

Wichtiger Rohstoff für moderne Chips

Nach Angaben von Zadient soll die Förderung den Erwerb eines ehemaligen Polysiliziumwerks in Bitterfeld-Wolfen sowie dessen Umbau und Erweiterung zu einem Produktionsstandort für hochreines Siliziumkarbid ermöglichen. Geplant seien zusätzliche Produktionslinien und neue Kapazitäten.

Standort in Bitterfeld-Wolfen soll wachsen

Die Silicon Products Bitterfeld GmbH erklärte, die Erweiterung werde zusätzliche Industriearbeitsplätze schaffen und regionale Zulieferstrukturen stärken. Konkrete Angaben machte das Unternehmen nicht.

Die Europäische Kommission hatte die Förderung für Zadient Ende Mai genehmigt. Sie sieht in dem Vorhaben einen Beitrag zur Stärkung der europäischen Halbleiter-Wertschöpfungskette.

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