Automobilindustrie: VW warnt vor höheren Preisen wegen Iran-Krieg

VW rechnet wegen des Iran-Kriegs mit steigenden Kosten. Das könnte am Ende auch die Preise der Autos nach oben treiben.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Volkswagen warnt vor möglichen Preiserhöhungen wegen des Iran-Kriegs. "Ich gehe davon aus, dass die Effekte, die wir heute an den Tanksäulen sehen, zum Jahresende im verarbeitenden Gewerbe ankommen", sagte Beschaffungsvorstand Karsten Schnake dem Branchenblatt "Automobilwoche". Sollte der Konflikt länger andauern, könnten dies dann auch die Endkunden zu spüren bekommen.

"Gibt es bis Mitte des Jahres eine Lösung, können wir die Auswirkungen abfedern", sagte Schnake. "Zieht sich der Krieg noch länger hin, haben wir zu große Effekte und einen Kostensprung nach oben." Im Detail lasse sich das aber noch nicht abschätzen. Dafür sei das Thema zu komplex. VW werde sich bemühen, die Auswirkungen gering zu halten, "um unsere Kunden möglichst wenig zu belasten". Schnake: "Es reicht ja, wenn sie es jeden Tag an der Tanksäule erleben."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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