Automobilindustrie: Autoindustrie warnt vor Belastung durch neue US-Zölle

US-Präsident Trump will die Zölle auf Autos aus der Europäischen Union auf 25 Prozent erhöhen. Die deutsche Autoindustrie sieht eine "schwerwiegende Belastung" und fordert schnelle Gespräche.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller, hat die angekündigte Anhebung von US-Zöllen auf Autoimporte aus der EU scharf kritisiert und vor erheblichen Folgen gewarnt.

Die Pläne von US-Präsident Donald Trump, die Zölle auf Pkw und Lkw aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen, stellten eine "schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen" dar, sagte Müller. Die zusätzlichen Abgaben würden die deutsche und europäische Automobilindustrie in einer ohnehin angespannten Lage hart treffen. Zugleich könnten die Maßnahmen auch Auswirkungen auf Verbraucherinnen und Verbraucher in den USA haben, hieß es weiter.

Müller forderte beide Seiten auf, das zwischen der EU und den USA geschlossene Handelsabkommen einzuhalten und mahnte insbesondere Fortschritte auf europäischer Seite an. Die Automobilindustrie rufe sowohl Washington als auch Brüssel zu einer Deeskalation und zu raschen Gesprächen auf.

US-Präsident Trump hatte am Nachmittag in einem Post auf der Plattform Truth Social angekündigt, er "freue sich mitteilen zu können", dass er die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU von kommender Woche an auf 25 Prozent anheben werde. Er begründete das mit dem Vorwurf, dass die EU sich nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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