Automobilindustrie: Volkswagen zieht Bilanz fürs erste Quartal

VW kämpft mit schwachen Verkäufen in China und den USA. Wie sich das auf Umsatz und Gewinn im ersten Quartal auswirkt, zeigt am Donnerstag die Quartalsbilanz.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Der VW-Konzern zieht am Donnerstag Bilanz für das erste Quartal. Finanzvorstand Arno Antlitz präsentiert das Zahlenwerk am Vormittag (9.00 Uhr) bei einer virtuellen Analysten- und Pressekonferenz. Bei den Verkäufen hatte VW bereits Mitte April einen erneuten Rückgang gemeldet. Nun werden auch Umsatz und Gewinn genannt.

Der Konzern hat bereits angekündigt, seine Sparbemühungen zu verstärken. Am Dienstag hatte der Vorstand das eigene Management informiert: Im derzeitigen Umfeld reichten die bislang geplanten Kostensenkungen nicht aus, hieß es. Der Konzern müsse sein Geschäftsmodell grundlegend verändern. Dem Umfeld will VW mit neuer Strategie 2030 begegnen und sich neu aufstellen.

"Die Volkswagen Group hat eine starke Substanz", wurde Konzernchef Oliver Blume zitiert. "Allerdings verdienen wir heute nicht genügend Geld mit unseren Fahrzeugen, um unsere Zukunft nachhaltig zu finanzieren." Zuvor hatte der Aufsichtsrat über einen Bericht des Vorstands zum Sanierungsprogramm und zum Stand der Sparbemühungen beraten.

USA und China drücken auf Verkaufszahlen

Der VW-Konzern leidet weiter unter schwachen Verkaufszahlen vor allem in China und den USA. Weltweit drückte das die Zahl der Auslieferungen im Konzern in den Monaten Januar bis März auf nur noch 2,05 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken, 4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Vor allem in China und Nordamerika gingen die Auslieferungen zurück. Zuwächse in Europa konnten das nicht ausgleichen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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