Automobilindustrie: Spritpreise bleiben auf Talfahrt - trotz Sprung am Mittag

Die aktuellen Zahlen lassen auch für Freitag einen Rückgang an der Zapfsäule erwarten. Angesichts eines starken Anstiegs zur Mittagszeit könnte er aber niedriger ausfallen als zuletzt.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Die Spritpreise in Deutschland haben am Mittag wieder deutlich stärker angezogen als zuletzt, bleiben aber insgesamt auf Talfahrt. Zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr verteuerte sich Diesel um 10,1 Cent auf 2,386 Euro pro Liter, Super E10 um 9,5 Cent auf 2,169 Euro, wie der ADAC mitteilt. Das sind mit die höchsten Mittagssprünge seit Einführung der 12-Uhr-Regel.

Dennoch deuten die Zahlen darauf hin, dass der Abwärtstrend der vergangenen beiden Tage auch am Freitag anhält, wie der Verkehrsclub erklärt. Denn sowohl vor als auch nach der Erhöhung lagen die Preise niedriger als zum jeweils gleichen Zeitpunkt des Donnerstags.

Insgesamt sehe man aber "weiterhin Luft nach unten". Seit der Ölpreis Mitte der Woche als Reaktion auf die Entspannung im Nahen Osten eingebrochen ist, haben auch Benzin und vor allem Diesel ein gutes Stück nachgegeben. Solche Preisrückgänge ziehen sich häufig über mehrere Tage.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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