Verkehr: Mann baut Unfall in Rettungsgasse und schlägt Sanitäterin

Crash im Stau, Angriff auf Sanitäterin: Ein 27-Jähriger sorgt auf der A81 für Chaos. Wie Polizei und Retter damit umgehen mussten.

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Ein mutmaßlich betrunkener 27-Jähriger hat unrechtmäßig eine Rettungsgasse genutzt und darin auch noch einen Unfall gebaut. Nach Crash auf der Autobahn 81 bei Möglingen (Kreis Ludwigsburg) hat er dann auch noch einer Rettungssanitäterin gegen den Kopf geschlagen, wie die Polizei mitteilte.

Der Mann war den Angaben zufolge zunächst mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Rettungsgasse gefahren. Er habe dabei zwei Autos gestreift, bevor er ins Heck eines 51-Jährigen krachte und stehenblieb. Der Verdächtige sowie der 51-Jährige wurden leicht verletzt. Insgesamt entstand ein geschätzter Schaden von 100.000 Euro.

Anstatt sich nach dem Unfall am Mittwoch behandeln zu lassen, lief der 27-Jährige zunächst davon. "Als eine Rettungssanitäterin ihn in einen sicheren Bereich zurückbringen wollte, holte der 27-Jährige aus und schlug der jungen Frau gegen den Kopf", so die Polizei. Die Sanitäterin wurde leicht verletzt und musste sich selbst behandeln lassen.

Polizisten brachten den Mann zu Boden und legten ihm Handschellen an. Dabei wollte er auch die Polizisten schlagen und beleidigte diese. Weil die Polizisten vermuteten, dass der Mann alkoholisiert war, wurde ihm Blut abgenommen. Dabei geriet der Mann laut Polizei in einen psychischen Ausnahmezustand. Er wurde schließlich in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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