Automobilindustrie: Anteil der Elektro-Neuzulassungen steigt zu Jahresbeginn

Das Wachstum bei den Neuzulassungen von E-Autos ging im Januar weiter, gleichwohl langsamer als zuletzt. Fachleute verweisen auf Unklarheiten mit Blick auf die angekündigte neue E-Förderung.

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Der Anteil der E-Autos an den Neuzulassungen ist zu Jahresbeginn erneut gestiegen. Knapp 42.700 Pkw mit Batteriemotor (BEV) wurden im Januar neu zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Das waren fast 24 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Anteil von E-Autos an allen Neuzulassungen lag demnach bei 22 Prozent und damit um mehr als fünf Prozentpunkte über dem Januarwert des Vorjahres.

Der hohe Anteil sei vor allem auf die schwache Entwicklung im Gesamtmarkt zurückzuführen, teilte Verkehrsexperte Constantin Gall vom Beratungsunternehmen EY mit. Er liege in etwa auf dem Niveau des letzten Quartals 2025. Grundsätzlich habe sich das Wachstum bei den E-Neuzulassungen im Januar verlangsamt. "Im Dezember war aber noch ein Wachstum von 63 Prozent registriert worden", betonte Gall.

Das hängt aus seiner Sicht mit der vorherrschenden Unklarheit mit Blick auf die angekündigte neue Elektro-Förderung des Bundes zusammen.

Insgesamt schwächelte der Neuwagen-Markt im Januar den Zahlen des KBA zufolge. Demnach wurden im ersten Monat des neuen Jahres bundesweit 193.981 Pkw neu zugelassen. Das waren 6,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Knapp 70 Prozent davon waren gewerblich, der Rest privat.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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