Automobilindustrie: Milliardenauftrag für ZF: Was heißt das für die Jobs?

ZF freut sich über einen Milliardenauftrag von BMW. Das bedeutet der Großauftrag für den kriselnden Autozulieferer.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Nachrichten rund ums Thema Auto lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle Nachrichten rund ums Thema Auto lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Kadmy

Der finanziell angeschlagene Autozulieferer ZF hat mit dem Autobauer BMW einen Milliardenvertrag geschlossen. Kern der Vereinbarung sei die Lieferung und Weiterentwicklung eines Automatikgetriebes, wie ZF in Friedrichshafen am Bodensee mitteilte. Der Vertrag habe einen Umfang von mehreren Milliarden Euro. Er laufe bis in die späten 2030er-Jahre.

Das sei der größte Einzelauftrag, den die Division E seit 2019 an Land gezogen habe, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Kernsparte, die neben elektrischen und hybriden Antrieben auch Verbrenner entwickelt und produziert, steht im Zentrum der Restrukturierung. Alle Gewerke würden davon profitieren, so der Sprecher weiter. Auf die geplanten Stellenstreichungen wirke sich der Vertrag nicht aus.

Unternehmen in der Krise

ZF steckt tief in der Krise: Nettoverbindlichkeiten aus Übernahmen und schwache Bestellungen der Autobauer belasten das Geschäft. Bis Ende 2028 sollen früheren Angaben zufolge in Deutschland bis zu 14.000 Stellen gestrichen werden. Tausende Jobs sind schon weggefallen. Auch die Arbeitszeit vieler Mitarbeiter wurde gekürzt.

Das Unternehmen ist einer der weltweit größten Automobilzulieferer mit rund 161.600 Mitarbeitern an 161 Standorten in 30 Ländern. 2024 erzielte der Konzern einen Umsatz von rund 41,4 Milliarden Euro. Die Zahlen für 2025 will ZF am 19. März vorlegen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.