Verkehr: Fahrlehrer: Führerschein von der Steuer absetzen
Der Führerschein soll günstiger werden. Dazu soll es Änderungen in der Ausbildung und Prüfung geben. Warum die Fahrlehrer eine andere Idee haben.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Um die Kosten für einen Autoführerschein zu senken, sollte die Fahrausbildung von der Steuer abgesetzt werden können. "Bei Ausbildungskosten oder auch Elektroautos gibt es steuerliche Vergünstigungen - warum nicht auch beim Führerschein?", sagte Kurt Bartels von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände.
Immerhin sei auch ein Führerschein wertschöpfend für die Gesellschaft. Der Auto Club Europa schlägt alternativ einen einmaligen Mobilitätszuschuss vor, beispielsweise für 17-Jährige.
Kosten von 3.500 Euro und mehr
Weil die Kosten für einen Führerschein je nach Region inzwischen bei bis zu 3.500 Euro und mehr liegen, wird über eine Reform der Fahrausbildung debattiert. Das Bundesverkehrsministerium will die Kosten wieder senken.
Es schlägt dazu unter anderem weniger Fragen in der Theorieprüfung, keinen verpflichtenden Präsenzunterricht mehr und weniger Sonderfahrten vor. Die Fahrlehrer halten davon wenig.
Thema bei Fachtagung
In den kommenden Tagen soll das Thema beim Verkehrsgerichtstag in Goslar besprochen werden. Bei der Fachtagung kommen jährlich Fachleute für Verkehrssicherheit und Verkehrsrecht zusammen. Zum Abschluss geben sie Empfehlungen an Gesetzgeber, die in der Vergangenheit auch immer mal wieder tatsächlich aufgegriffen wurden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
- Berlin: Matratzenbrand in Berliner Krankenhaus - Acht Verletzte
- Unfall: Schüsse auf SEK bei Verfolgungsjagd - mehrere Verletzte
- Unfall: Frau in Nürnberg wohl von Ast erschlagen
- München: Urteil: Gericht legt Gema-Gebühren für Zirkus fest
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.