Bei den Philippinen - Mittelstarkes Seebeben am 07.03.2026: Das ist die aktuelle Lage zum Beben der Stufe 5
Zu den schwerwiegendsten Naturkatastrophen, die die Menschheit ereilen können, gehören Erd- und Seebeben. Sie ereignen sich unerwartet und entfalten eine immense Zerstörungskraft. Aktuell hat sich 4 km östlich von Hukay, Philippinen ein Beben der Stufe 5 ereignet. Erfahren Sie die wichtigsten Details zum Seebeben hier auf news.de!
Erstellt von Saskia Thieme - Uhr
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Am Samstag, den 07.03.2026 ereignete sich ein Seebeben der Stärke 5 auf der Richter-Skala. Doch was bedeutet diese Einordnung eigentlich und durch welche Werte lässt sich das Ereignis noch genauer einordnen?
Das sind die Details zum Seebeben bei die Philippinen
Das Beben hat sich um 17:04 Uhr im Meer, 4 km östlich von Hukay, Philippinen ereignet. Im näheren Umfeld des Bebens befinden sich folgende Städte:
- Balayan: 9 km entfernt vom Epizentrum, 96939 Einwohner
- Calaca: 11 km entfernt vom Epizentrum, 92281 Einwohner
- Lucsuhin: 12 km entfernt vom Epizentrum, 4240 Einwohner
- Balitoc: 12 km entfernt vom Epizentrum, 3121 Einwohner
Auf der Richter-Skala wird das Beben auf der Stufe 5 eingeordnet. Neben dieser Skala gibt es jedoch noch andere Details, die bei der Bewertung des Naturereignisses aufschlussreich sein können. Die Tiefe, in der das Seebeben zu brechen beginnt, ist etwa bedeutend für die Einschätzung der Schwere des Bebens. Bei diesem Ereignis wird derzeit von einer Tiefe von 161 Kilometern ausgegangen.
Wie zuverlässig sind diese Angaben zum Seebeben bei die Philippinen?
Je mehr seismische Stationen zur Bestimmung des Erdbebenorts verwendet wurden, desto präziser sind die Angaben zu einem Beben. Bei diesem Beben ist die Zahl relativ hoch, wodurch die aktuellen Erkenntnisse über das Beben im Verhältnis zu anderen Messungen zunächst als sehr präzise eingestuft werden können. Ergänzt wird die Beurteilung der Präzision durch den Abstand, den die benachbarten Stationen zueinander haben. Je kleiner dieser nämlich ist, desto zuverlässiger ist im Allgemeinen die berechnete horizontale Position des Erdbebens. Im vorliegenden Fall ist dieser Abstand durchschnittlich, weshalb die Positionsbestimmung des Erdbebens als durchschnittlich zuverlässig eingeschätzt werden kann.
Schnell-Check: Das wissen wir aktuell über das Seebeben
| Seebeben: Die Philippinen | |
|---|---|
| Position: | 4 km östlich von Hukay, Philippinen |
| Koordinaten: | Breite = 13.8523° und Länge = 120.7447° |
| Orte im Umkreis von 100 Kilometern: | Balayan, Calaca, Lucsuhin, Balitoc |
| Magnitude: | 5 |
| Präzision: | sehr präzise |
| Zuverlässigkeit: | durchschnittlich zuverlässig |
| Tiefe: | 161 Kilometer |
| Erfahrene Intensität: | keine Angabe |
| Geschätzte Intensität: | keine Angabe |
| Zeitpunkt der Meldung: | 07.03.2026 - 17:04 Uhr |
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Richter-Skala für Seebeben: Wie lassen sich daran Gefahren einschätzen?
Die Richter-Skala, die von dem US-amerikanischen Seismologen Charles Francis Richter in den 1930er Jahren entwickelt und eingeführt wurde, ermöglicht Aussagen über die Stärke von Erd- und Seebeben durch die Verwendung der Magnitude, einem Begriff, der aus dem Lateinischen "magnitudo" (Größe) stammt. Um diese zu bestimmen, braucht man ein Seismogramm, dass sehr präzise die Bodenbewegungen aufzeichnen kann. Der maximale Ausschlag des Messgeräts – die Amplitude – wird mit der Entfernung zwischen Messstation und Erdbebenherd kombiniert und so erhält man die Magnitude des Bebens. Damit die Ausschläge auf dem Seismogramm besser lesbar und einheitlich bestimmbar sind, hat der Seismologe eine logarithmische Skala entwickelt. Ein Erdbeben mit einer Magnitude von 7 ist somit zehnmal stärker als eines der Stärke 6, 100 Mal stärker als eines der Stärke 5 und 1.000 Mal stärker als eines der Stärke 4.
Das sind die Erdbeben-Stufen auf der Richter-Skala
| Richter-Magnituden | Einteilung der Erdbeben-Stärke | Erdbebenauswirkungen | Häufigkeit der Ereignisse weltweit |
|---|---|---|---|
| <2,0 | Mikro | Mikro-Erdbeben, nicht spürbar | 8000 x pro Tag (ab Magnitude 1,0) |
| 2,0 bis 3,0 | extrem leicht | generell nicht spürbar, jedoch gemessen | 1500 x pro Tag |
| 3,0 bis 4,0 | sehr leicht | oft spürbar, sehr selten Schäden | 135 x pro Tag |
| 4,0 bis 5,0 | leicht | Zimmergegenstände bewegen sich sichtbar, Erschütterungsgeräusche, meist keine Schäden | 35 x pro Tag |
| 5,0 bis 6,0 | mittelstark | ernste Schäden bei anfälligen Gebäuden, keine bis leichte Schäden bei robusten Gebäuden | 4,5 x pro Tag, 1600 x im Jahr |
| 6,0 bis 7,0 | stark | Zerstörung im Umkreis bis zu 70 km | 130 x pro Jahr |
| 7,0 bis 8,0 | groß | Zerstörung über weite Gebiete | 13 x pro Jahr |
| 8,0 bis 9,0 | sehr groß | Zerstörung in Bereichen von einigen hundert Kilometern | 0,9 x pro Jahr |
| 9,0 bis 10,0 | extrem groß | Zerstörung von Bereichen von tausend Kilometern | 4 x in 122 Jahren (1952/60/64, 2011) |
| über 10 | globale Katastrophe | noch nie registriert, vermutlich Beben der Stärke 11 vor 66 Millionen Jahren, ausgelöst durch Asteroideneinschlag im Yucatán | 1 x in 66 Mio. Jahren |
Bevor die Richter-Skala eingeführt wurde, verwendete man zum Messen von Erdbeben andere Skalen, auf die sich die Richter-Werte nicht gut übertragen lassen, weshalb damit auch Erdbeben, die vorher gemessen wurden, nicht beschrieben werden können. Seit Beginn der Messungen mit dieser Skala gab es jedoch immerhin schon fünf dokumentierte Erdbeben, die die Stärke 9 oder höher erreichten. Diese ereigneten sich in Russland (1952), Chile (1960), Alaska (1964), Indonesien (2004) und Japan (2011).
Die hauptsächliche Ursache für Erdbeben liegt in der Bewegung der Erdplatten. Die Erdoberfläche ist in mehrere große Platten unterteilt, die auf der halbflüssigen Asthenosphäre schweben. Wenn diese Platten aneinander vorbeigleiten, aufeinanderprallen oder sich voneinander entfernen, entstehen Spannungen. Wenn diese Spannungen ein kritisches Maß erreichen, bricht das Gestein entlang von Verwerfungen oder Bruchlinien, was zu einem Erdbeben führt. Diese Art von Erdbeben wird als tektonisches Erdbeben bezeichnet.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des U.S. Geological Survey (USGS) generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt: 07.03.2026 - 17:27 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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