Elon Musk: Schweigen nach Epstein-Enthüllungen gebrochen - er klagt über "extremen Schmerz"
Weitere freigegebene Akten zum Missbrauchsskandal bringen Tech-Milliardär Elon Musk mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Verbindung. Nun hat sich der Unternehmer zu den Enthüllungen geäußert. Auf seiner Plattform X spricht er von Verleumdung.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Elon Musk äußert sich zu Enthüllungen in den neuen Epstein-Akten
- Berichtet wurde über eine E-Mail-Korrespondenz zwischen dem Tech-Milliardär und dem Sexualstraftäter im Jahr 2012
- Tesla-Chef spricht auf X von Verleumdung
Die am Freitag durch das US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten brachten erneut einige prominente Persönlichkeiten in Bedrängnis. Neben den Namen von Ex-Prinz Andrew und US-Präsident Donald Trump taucht auch Tech-Milliardär Elon Musk in den mehr als drei Millionen Seiten umfassenden Dokumenten auf. Nachdem er sich am Wochenende zunächst nicht zu den Enthüllungen äußerte, hat der 54-Jährige nun sein Schweigen gebrochen.
Elon Musk bei Partys auf Epstein-Insel? E-Mails enthüllen Kontakt zu Sexualstraftäter
Die freigegebenen Dokumentezeigen eine E-Mail-Korrespondenz zwischen dem Milliardär und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aus dem Jahr 2012, über die der "Mirror" berichtet.In einer E-Mail vom 25. November erkundigte sich Musk demnach:
- "An welchem Tag/Abend wird die wildeste Party auf unserer Insel sein?"
Epstein fragte daraufhin offenbar, wie viele Personen für den Helikopterflug zu seiner Privatinsel eingeplant seien. Musk antwortete laut den Unterlagen, es würden wohl er selbst und seine damalige Ehefrau Talulah Riley sein. In einer weiteren Nachricht an den verurteilten Sexualstraftäter erkundigte sich der Tech-Milliardär nach möglichen Partys in der Weihnachtszeit. Diese Korrespondenz fand rund vier Jahre nach Epsteins Schuldeingeständnis wegen Zuhälterei mit einer Minderjährigen im Jahr 2008 statt.
Elon Musk bricht sein Schweigen zu den Epstein-Akten: Tech-Milliardär sei "verleumdet" worden
Auf seiner Plattform X ging der Milliardär in die Offensive. Er habe sich mehr als jeder andere für die vollständige Freigabe der Epstein-Akten und die Strafverfolgung von Kinderschändern eingesetzt, betonte Musk. Dabei habe er gewusst, dass "etablierten Medien, linksextreme Propagandisten und die tatsächlichen Schuldigen" mit Gegenvorwürfen reagieren würden:
- "Ich wusste, dass ich unerbittlich verleumdet werden würde, obwohl ich nie seine Partys besucht, nicht in seinem 'Lolita Express'-Flugzeug gesessen, keinen Fuß auf seine unheimliche Insel gesetzt oder irgendetwas Falsches getan hatte", so Musk weiter.
- "Dennoch war der extreme Schmerz, beschuldigt zu werden, das Gegenteil von dem zu sein, was ich bin, es wert."
- "Die Starken müssen diejenigen schützen, die sich nicht selbst schützen können, insbesondere schutzbedürftige Kinder. Ich nehme gerne jedes zukünftige Leid in Kauf, um mehr für den Schutz von Kindern zu tun und ihnen die Chance auf ein glückliches Leben zu geben."
Nobody has fought harder for full release of the Epstein files and prosecutions of those who abused children more than I did, knowing full well that the legacy media, far-left propagandists and those who are actually guilty would:
— Elon Musk (@elonmusk) February 1, 2026
1. Admit nothing
2. Deny everything
3. Make…
Hintergrund: Jeffrey Epstein soll über mehrere Jahre hinweg einen Missbrauchsring betrieben haben, dem zahlreiche Minderjährige zum Opfer fielen. 2019 wurde der Finanzier während der Untersuchungshaft tot in seiner Gefängniszelle entdeckt. Epstein unterhielt gute Kontakte zur amerikanischen High Society. Eine Erwähnung in den Epstein-Akten bedeutet jedoch nicht, dass den genannten Personen Fehlverhalten vorgeworfen wird.
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