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Marius Borg Høiby: Ex-Freundin Nora Haukland rechnet nach Urteil mit dem Royal-Sohn ab

Marius Borg Høiby: Nach Hafturteil spricht Ex-Freundin über Angst und Trauma Bild: picture alliance/dpa/NTB | Lise Aserud

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  • Marius Borg Høiby wurde zu vier Jahren Haft verurteilt
  • Ex-Freundin Nora Haukland spricht über emotionale Folgen der Beziehung
  • Die Influencerin sieht im Urteil einen "kleinen Sieg" für die Gerechtigkeit

Das Urteil gegen Marius Borg Høiby bewegt weiterhin Norwegen. Nachdem der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in zahlreichen Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, hat sich nun seine ehemalige Partnerin Nora Haukland mit bewegenden Worten zu Wort gemeldet. Die Influencerin gehörte zu den ersten Frauen, die schwere Vorwürfe gegen den 29-Jährigen erhoben hatten.

Nora Haukland sieht Hoffnung auf Gerechtigkeit

Auf Instagram schilderte die Norwegerin, wie sie die Entscheidung des Gerichts erlebt hat. Die vergangenen Jahre seien für sie von Schmerz und Belastung geprägt gewesen. Das Urteil habe ihr jedoch das Gefühl gegeben, dass Gerechtigkeit möglich sei.

Nora Haukland: "Fühlt sich wie ein kleiner Sieg an."

Mit diesen Worten beschrieb Nora Haukland ihre Gefühle nach der Urteilsverkündung. Die Gewissheit, dass das Rechtssystem Hoffnung geben könne, habe ihr in einer schweren Zeit Kraft geschenkt.

Die Folgen der Beziehung begleiten sie bis heute

Bereits im Sommer 2024 hatte Haukland laut "Bild" öffentlich gemacht, dass sie während ihrer Beziehung mit Marius Borg Høiby mehrfach körperliche Gewalt erlebt habe. Damals schilderte sie unter anderem Schläge, Tritte und Würgeattacken. Auch heute habe sie mit den Folgen dieser Erfahrungen zu kämpfen. Bestimmte Geräusche oder Situationen würden noch immer körperliche Reaktionen auslösen.

Nora Haukland: "Selbst heute bekomme ich noch Herzrasen."

Die Influencerin erklärte, dass Traumata nicht einfach mit der Zeit verschwänden. Zuschlagende Türen, schwere Schritte oder das Geräusch eines Motorrads könnten Erinnerungen hervorrufen und Angst auslösen.

Zweifel an sich selbst bestimmten ihren Alltag

Nora Haukland und Marius Borg Høiby waren von 2022 bis 2023 ein Paar. Während dieser Zeit habe sie sich immer wieder selbst hinterfragt und versucht, Gründe für die Konflikte bei sich zu suchen. Sie habe darüber nachgedacht, sich anders zu kleiden, weniger Make-up zu tragen oder sich generell zurückzunehmen. Sogar ihre Tätigkeit als Influencerin habe sie infrage gestellt.

Nora Haukland: "Ich versuchte, mich kleiner zu machen."

Mit diesem Satz fasst die 29-Jährige ihre damaligen Gedanken zusammen. Doch unabhängig davon, wie sehr sie sich verändert habe, seien die Probleme nicht verschwunden. Nach ihren Worten habe sich die Situation vielmehr verschlimmert.

Heute sieht Nora Haukland ihre Erfahrungen in einem größeren Zusammenhang. Sie betont, dass Gewalt Menschen unabhängig von Aussehen, Beruf oder Persönlichkeit treffen könne.
Mit ihren Aussagen möchte sie offenbar auch anderen Betroffenen Mut machen. Keine Frau sei selbst schuld an Gewalt, machte die Norwegerin deutlich. Sie selbst sei nur eine von vielen Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht hätten.

Gericht verurteilte Marius Borg Høiby zu vier Jahren Haft

Am 15. Juni wurde Marius Borg Høiby in 34 von insgesamt 40 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Das Gericht verhängte eine vierjährige Haftstrafe gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit. Die Entscheidung markiert einen weiteren Wendepunkt in einem Fall, der seit Monaten für Schlagzeilen sorgt und die norwegische Königsfamilie überschattet.

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