Prinz Harry: Königssohn unter Beschuss - Sussex-Herzog bricht Versprechen an tote Queen
Prinz Harry muss sich nach seinen jüngsten Äußerungen den Vorwurf gefallen lassen, ein Versprechen an seine verstorbene Großmutter Queen Elizabeth II. gebrochen zu haben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evgeniy Maloletka
Erstellt von Claudia Löwe
30.04.2026 17.30
- Prinz Harry am Pranger: Königssohn bricht Vereinbarung mit verstorbener Queen Elizabeth II.
- Herzog von Sussex musste Royals-Pflichten vollständig abgeben - nun scheint der Deal vergessen
- Prinz Harry äußert sich politisch zum Ukraine-Krieg und betont royale Familienzugehörigkeit - Royals-Experten sind entsetzt
Als sich Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan Markle Anfang 2020 dazu entschlossen, ihre Pflichten als Vollzeit-Royals aufzugeben, hatten der Herzog und die Herzogin von Sussex ursprünglich vor, das britische Königshaus fortan in Teilzeit zu repräsentieren und nebenbei mit ihrem royalen Status Geld zu scheffeln - ein Vorhaben, dem Prinz Harrys Großmutter Queen Elizabeth II. damals unmissverständlich einen Riegel vorschob und den geforderten "halb-drin, halb-draußen"-Vorschlag kategorisch zurückwies.
Prinz Harry gab Queen Elizabeth II. royales Versprechen - nun hat er sein Wort gebrochen
Prinz Harry musste der Monarchin damals hoch und heilig versprechen, nach dem Megxit nicht mehr in königlicher Funktion in Erscheinung zu treten - doch diese Vereinbarung scheint der jüngere Sohn von König Charles III. ausgerechnet zum 100. Geburtstag seiner Oma gebrochen zu haben. Royals-Experten sind entsetzt darüber, wie Prinz Harry das Versprechen an die 2022 verstorbene Queen mit Füßen tritt - einer davon ist Mark Dolan, der als "TalkTV"-Moderator bekannt ist und oft und gern zu royalen Themen Stellung bezieht.
Prinz Harry unter Beschuss: Royals-Experte geht scharf mit dem Königssohn ins Gericht
Nach seinem jüngsten Besuch in der Ukraine steht Prinz Harry erneut im Kreuzfeuer der Kritik. Der britische TalkTV-Moderator Mark Dolan erhob in seiner Sendung vom 27. April schwere Vorwürfe gegen den Herzog von Sussex: Harry "zerreiße seine Vereinbarung" mit seiner verstorbenen Großmutter Queen Elizabeth II. Der Auslöser: Während seines zweitägigen Aufenthalts in der Ukraine hatte der 40-Jährige die US-Regierung aufgefordert, seinen Verpflichtungen im Ukraine-Konflikt nachzukommen. Gleichzeitig betonte er gegenüber "ITV News", dass er "immer Teil der königlichen Familie" sein werde – sechs Jahre nachdem er seiner Heimat Großbritannien den Rücken kehrte.
Mark Dolan rechnet mit Prinz Harry ab: "Verzweifelt bemüht, relevant zu bleiben"
"Harry will meiner Meinung nach 'halb drin, halb draußen' sein – ein Status, den seine Großmutter Queen Elizabeth II bei den Megxit-Verhandlungen ausdrücklich abgelehnt hat", erklärte Dolan in seiner Sendung dem "Daily Express" zufolge. Die Konsequenzen des Megxit waren weitreichend: Harry und Meghan verloren ihren Status als arbeitende Royals sowie den vom Steuerzahler finanzierten Personenschutz.
Der königliche Korrespondent Rupert Lowe ging in der Sendung noch weiter. Harry sei "kein Teil der königlichen Familie mehr" und versuche dennoch krampfhaft, seine Bedeutung zu bewahren. Als Beleg führte er die kürzliche Australien-Reise des Herzogs mit Ehefrau Meghan Markle an. "Das war praktisch eine königliche Tour", kritisierte Lowe. Krankenhausbesuche, ein Auftritt am Bondi Beach – alles Programmpunkte, die normalerweise zu offiziellen Reisen der Royals gehören. Doch die australische Öffentlichkeit habe dem Besuch eher gleichgültig gegenübergestanden. Der Biograf stellte zudem eine grundsätzliche Frage: "Will er Politiker werden? Als Mitglied der königlichen Familie kann er das nicht."
Prinz Harry löst Empörung aus mit Äußerungen zum Ukraine-Krieg
Besonders Prinz Harrys Äußerungen zur amerikanischen Ukraine-Politik stoßen auf Kritik. Zwar betonte der Herzog während seines dritten Ukraine-Besuchs, er sei "nicht als Politiker hier", sondern als "Humanitärer" und "Soldat, der Dienst versteht". Dennoch überschreite er damit eine rote Linie. "Dass Harry etwas über Amerika sagt, ist völlig unangemessen, wenn er noch glaubt, Teil der königlichen Familie zu sein", urteilte Lowe. Die Reaktion im Königshaus sei vorhersehbar: "In den Korridoren des Buckingham Palace wird sicherlich wieder mit den Augen gerollt über die Eskapaden des eigenwilligen Sohnes."
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