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Pete Hegseth: 37,5 Milliarden Dollar für den Iran-Krieg – US-Minister fordert weitere Milliarden

Pete Hegseth: Milliarden versenkt – US-Minister will den Iran-Krieg weiter finanzieren Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Hegseth beziffert die Kosten des Iran-Kriegs auf 37,5 Milliarden Dollar
  • Republikaner drängen auf neues Militärpaket über 95 Milliarden Dollar
  • Demokraten warnen vor einem "weiteren endlosen Krieg"

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Der Militäreinsatz der USA im Iran verschlingt enorme Summen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte bereits vor einigen Wochen erklärt, dass die USA im Iran-Krieg bereits 25 Milliarden US-Dollar ausgegeben haben. Nun nennt er eine neue konkrete Zahl und macht gleichzeitig deutlich, dass aus seiner Sicht weitere Milliarden notwendig sind. Im US-Senat verteidigte Hegseth ein neues Finanzpaket, während der politische Widerstand gegen den Krieg weiter wächst.

Hegseth nennt erstmals konkrete Kosten

Bei einer Anhörung im Haushaltsausschuss des US-Senats sprach Pete Hegseth offen über die finanziellen Folgen des Einsatzes gegen den Iran. Demnach haben die militärischen Operationen die Vereinigten Staaten bislang 37,5 Milliarden US-Dollar gekostet. Damit liegen die Ausgaben deutlich über den bisherigen Angaben.

Gleichzeitig warb der Verteidigungsminister für zusätzliche Mittel. "Ohne diese Mittel drohen kritische Engpässe", erklärte Hegseth laut "Bild" vor den Senatoren und machte deutlich, dass das Pentagon weitere finanzielle Unterstützung für unverzichtbar hält.

Republikaner wollen neues Milliardenpaket beschließen

Die Regierung von Präsident Donald Trump treibt ein umfangreiches Finanzierungspaket voran. Nach den aktuellen Plänen sollen insgesamt 95 Milliarden US-Dollar bereitgestellt werden, wobei ein Großteil der Summe in den laufenden Konflikt mit dem Iran fließen soll. Noch in dieser Woche soll das Paket im Repräsentantenhaus zur Abstimmung gestellt werden. Die Republikaner wollen den Beschluss möglichst noch vor Beginn des Wahlkampfs für die Kongresswahlen durchbringen.

Scharfe Kritik aus den Reihen der Demokraten

Im Senat regte sich erheblicher Widerstand gegen die Pläne. Während der Anhörung wurde Hegseth mehrfach von Protestierenden unterbrochen. Besonders deutlich äußerte sich die demokratische Senatorin Patty Murray. Sie warnte vor einer langfristigen militärischen Eskalation und sprach von der Gefahr eines "weiteren endlosen Krieges". Aus ihrer Sicht stehe die Forderung nach immer neuen Milliarden im Widerspruch zu den wiederholten Ankündigungen des Weißen Hauses, dass ein Ende der Kämpfe bevorstehe.

Zahl der Opfer steigt weiter

Neben den finanziellen Belastungen wächst auch die Zahl der Opfer. Erst vor wenigen Tagen teilte das Pentagon mit, dass drei weitere US-Soldaten im Konflikt ums Leben gekommen seien. Damit stieg die Zahl der gefallenen amerikanischen Soldaten auf 17. Zudem wurden inzwischen mehr als 100 Militärangehörige verletzt.

Trumps Iran-Kurs bleibt umstritten

Der Konflikt belastet auch die innenpolitische Stimmung in den USA. Aktuelle Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Amerikaner den Kurs von Präsident Donald Trump im Iran-Konflikt kritisch sieht. Zusätzlichen Druck erzeugen steigende Energiepreise. Hintergrund ist die angespannte Lage rund um die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölhandel. Die Entwicklung sorgt international weiter für große Aufmerksamkeit, während in Washington über weitere Milliardenhilfen für den Militäreinsatz beraten wird.

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