Politik

Lindsey Graham ist tot: Putin-Propandisten bejubeln Tod von Trump-Freund

Lindsey Graham und Donald Trump standen sich nahe. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • US-Senator Lindsey Graham mit 71 Jahren unerwartet verstorben
  • Spekulationen nach plötzlichem Tod des Trump-Freundes
  • Verschwörungstheorien aufgrund seiner Ukraine-Reise sowie seiner Russland-kritischen Haltung
  • Putin-Propagandisten verspotten toten Trump-Freund Lindsey Graham

Der Schock in den Vereinigten Staaten sitzt tief: Der republikanische US-Senator Lindsey Graham ist völlig unerwartet im Alter von nur 71 Jahren verstorben. Nach Angaben der Behörden führte ein Riss in der Hauptschlagader, ausgelöst durch eine Gefäßverkalkung, zum Tod des einflussreichen Politikers. Wie "NBC News" berichtete, rückten Rettungskräfte in der Nacht zum Sonntag zu einem Notfall in Grahams Wohnung in Washington aus, wo der Trump-Vertraute einen Herzstillstand erlitten hatte. Doch für den US-Senator kam jede Hilfe zu spät.

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Lindsey Graham (71) unerwartet verstorben - Spekulationen nach plötzlichem Tod des Trump-Freundes

Lindsey Grahams unerwartetes Ableben hat weltweit große Bestürzung ausgelöst, denn noch wenige Tage vor seinem Tod war der US-Senator politisch aktiv gewesen und hatte die von Russland angegriffene Ukraine besucht. Trotz der eindeutigen medizinischen Befunde überschlagen sich nach seinem Tod die Verschwörungstheorien in den sozialen Netzwerken. Beobachter verweisen in diesem Zusammenhang auf die besagte Ukraine-Reise, bei der sich Graham für verschärfte Russland-Sanktionen eingesetzt hatte. Andere erinnern an frühere Drohungen aus dem Iran gegen den republikanischen Hardliner oder spekulieren über geheimdienstliche Verstrickungen. Doch letztlich fehlen für all diese Behauptungen eindeutige Belege. Weder die Ermittlungsbehörden noch das medizinische Gutachten haben Hinweise auf Fremdeinwirkung festgestellt.

Kreml-Medien feiern Tod von Trump-Freund Lindsey Graham

Während in den USA Trauer herrscht, reagierten russische Staatsmedien mit offener Häme auf das Ableben des US-Senators. Kreml-Sender wie "RT" verspotten den verstorbenen Trump-Freund schamlos und feiern seinen unerwarteten Tod offen. Graham befand sich aufgrund seines entschiedenen Eintretens für Militärhilfe an Kiew bereits seit Jahren im Fadenkreuz der Putin-Propaganda. Kremlnahe Stimmen hatten öffentlich sogar wiederholt seine Ermordung gefordert.

Experten warnen vor Verschwörungstheorien nach Tod von Lindsey Graham

Fachleute ordnen die Spekulationen nüchtern ein: Der Tod bekannter Politiker bietet regelmäßig Nährboden für Verschwörungserzählungen. Besonders betroffen seien oftmals Persönlichkeiten, die in internationale Konflikte verwickelt waren oder innenpolitisch stark polarisierten. Graham vereinte beide Faktoren. Als enger außenpolitischer Berater von US-Präsident Donald Trump und entschiedener Verfechter von Ukraine-Hilfen war er eine zentrale Figur in hochbrisanten Debatten. Genau diese exponierte Stellung macht ihn nach Einschätzung von Experten zur Projektionsfläche für entsprechende Theorien – unabhängig davon, ob diese einen realen Hintergrund haben oder nicht.

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/news.de/stg

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