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Donald Trump: Krach im eigenen Lager – Spitzen-Republikaner stellt sich gegen US-Präsidenten

Spitzen-Republikaner widerspricht Trump deutlich: "Der Einzige, der den Friedensprozess aufhält, ist Putin" Bild: picture alliance/dpa/AP photo | Alex Brandon

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  • Republikaner Michael McCaul widerspricht Trumps Putin-Einschätzung
  • McCaul sieht allein Russland als Blockade für einen Waffenstillstand
  • Der Kongressabgeordnete fordert mehr Militärhilfe und schärfere Sanktionen gegen Moskau

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Donald Trump zeigt sich weiterhin überzeugt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin an einer Friedenslösung für den Ukraine-Krieg interessiert sei. Doch aus den eigenen Reihen kommt nun deutlicher Widerspruch. Der republikanische Kongressabgeordnete Michael McCaul zeichnet nach einer Reise in die Ukraine ein völlig anderes Bild.

McCaul sieht Putin als größtes Hindernis für Frieden

Michael McCaul, einer der einflussreichsten außenpolitischen Republikaner im US-Kongress, erklärte in der ABC-Sendung "This Week", dass aus seiner Sicht nicht die Ukraine, sondern Russland den Weg zu einem Waffenstillstand blockiere. Nach Gesprächen in der Ukraine sei für ihn klar, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj grundsätzlich zu Verhandlungen bereit sei. Moskau zeige dagegen bislang keine ernsthaften Signale.

"Der Einzige, der diesen Friedensprozess aufhält, ist Herr Putin", sagte McCaul unmissverständlich.

Deutlicher Widerspruch zu Donald Trump

Mit seiner Einschätzung stellt sich McCaul gegen Aussagen von Donald Trump. Der US-Präsident hatte in den vergangenen Monaten mehrfach betont, Putin wolle den Krieg beenden und sei an einer Einigung interessiert. So erklärte Trump bereits im Februar: "Ich glaube, er will Frieden. Ich glaube, er würde es mir sagen, wenn er ihn nicht wollte."

McCaul widersprach dieser Einschätzung deutlich. Auf die Frage, ob es Hinweise gebe, dass Putin tatsächlich Frieden anstrebe, antwortete er lediglich: "Nein."

Stattdessen forderte der Republikaner mehr Druck auf den Kreml. Neben schärferen Sanktionen sprach er sich für eine Fortsetzung der Militärhilfe und zusätzliche Unterstützung der Ukraine bei der Drohnenabwehr aus.

Republikaner gilt als wichtiger Unterstützer der Ukraine

McCauls Aussagen gelten in Washington als besonders bemerkenswert. Der Texaner zählt laut "Newsweek" nicht zu den regelmäßigen Kritikern Trumps und gilt innerhalb der Republikanischen Partei als einflussreiche Stimme in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges reiste er mehrfach in die Ukraine und traf dort auch Präsident Selenskyj. Nach seinem jüngsten Besuch zeigte er sich beeindruckt von den technologischen Fortschritten der ukrainischen Streitkräfte.

"Sie sind weltweit führend in der Drohnentechnologie", sagte McCaul über die Entwicklung der ukrainischen Armee.

Forderung nach schneller Hilfe für die Ukraine

Gleichzeitig warnte der Kongressabgeordnete davor, dass die Ukraine weiterhin dringend zusätzliche Luftverteidigung benötige. Vor allem Patriot-Abfangraketen seien unverzichtbar, um russische Angriffe abzuwehren. "Wir müssen uns jetzt kreative Wege ausdenken, um Abfangraketen dorthin zu bringen", forderte McCaul.

Seine Aussagen verdeutlichen die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Republikanischen Partei über den Umgang mit Russland. Während Trump weiterhin auf Verhandlungen mit Putin setzt, verlangen einflussreiche Parteikollegen deutlich härtere Maßnahmen gegenüber Moskau.

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/ife/news.de

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