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Friedrich Merz: Absturz immer dramatischer - Bundeskanzler chancenlos bei AfD-Knall

Friedrich Merz kann den Abstand zur AfD nicht verkleinern. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

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  • Friedrich Merz machtlos: AfD schon 8 Punkte vor der Union
  • SPD leicht verbessert - keine Mehrheit für Merz
  • AfD-Verbot spaltet Deutschland

Friedrich Merz hat einmal mehr das Nachsehen. Die Alternative für Deutschland (AfD) baut ihren Abstand zur Union weiter aus. Während die AfD ihre Position aus der Vorwoche halten konnte, setzt sich der Negativtrend der Unionsparteien fort.

Friedrich Merz machtlos: AfD schon 8 Punkte vor der Union

Im aktuellen Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild am Sonntag" erreichen die Rechtspopulisten stabile 29 Prozent. CDU und CSU hingegen büßen einen Prozentpunkt ein und fallen auf nur noch 21 Prozent zurück. Der Abstand zwischen beiden politischen Lagern beträgt damit acht Prozentpunkte. Es ist ein weiterer Rückschlag für Bundeskanzler Friedrich Merz, der zuletzt mit einem brisanten Nato-Versprechen für Schlagzeilen sorgte.

SPD leicht verbessert - keine Mehrheit für Merz

Die Sozialdemokraten (SPD) können in der Umfrage zulegen und erreichen 13 Prozent - ein Plus von einem Prozentpunkt. Eine Mehrheit für die Schwarz-rote-Regierung von Friedrich Merz würde es bei einer Wahl an diesem Sonntag einmal mehr nicht geben.

Ebenfalls bei 13 Prozent rangieren die Grünen, die ihre Position halten konnten. Beide Parteien liegen damit in der Wählergunst gleichauf. Die Linkspartei verzeichnet einen leichten Rückgang um einen halben Punkt und kommt auf 10 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht verbessert sich minimal um einen halben Prozentpunkt auf 4 Prozent. Die FDP stagniert unverändert ebenfalls bei 4 Prozent.

Sonstige Parteien erreichen zusammen 6 Prozent der Stimmen, was einem Rückgang um einen Prozentpunkt entspricht. Sowohl BSW als auch FDP müssten bei diesem Stand um den Einzug in den Bundestag bangen, da sie an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würden.

AfD-Verbot spaltet Deutschland laut Umfrage

Die Frage nach einem möglichen Verbot der AfD spaltet die Bundesbürger. In der repräsentativen Insa-Erhebung für "Bild" lehnen 45 Prozent der Befragten ein solches Parteiverbot ab. Für ein Verbot sprechen sich 40 Prozent aus. Eine klare Mehrheitsmeinung existiert damit nicht. 15 Prozent der Umfrageteilnehmer wollten sich zu dieser Frage nicht positionieren oder machten keine Angabe.

Die Umfrageergebnisse zeigen, wie kontrovers die Debatte über den Umgang mit der rechten Partei in der deutschen Gesellschaft geführt wird. Die unterschiedlichen Positionen spiegeln die Zerrissenheit in dieser Frage wider.

Knappe Mehrheit unterstützt Ausgrenzung der AfD

Auch beim Thema Brandmauer zeigt sich die Bevölkerung gespalten. 42 Prozent der Umfrageteilnehmer bewerten es positiv, dass Unionsparteien und Sozialdemokraten jegliche Form der Kooperation mit der AfD ausschließen. Dagegen hält eine nur knapp kleinere Gruppe von 39 Prozent diese Abgrenzungsstrategie für verfehlt. Fast jeder Fünfte - genau 19 Prozent - konnte sich nicht festlegen oder enthielt sich einer Stellungnahme zu dieser Frage.

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