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Donald Trump: Komplettes Chaos in Washington - Evakuierung vor Trump-Rede

Unwetter haben die Trump-Feierlichkeiten in Washington ins Chaos gestürzt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Vor dem Trump-Auftritt versinkt Washington im Chaos
  • Vor Donald Trumps Rede: Nationalgarde muss einschreiten
  • Donald Trump hält Rede trotz Unwetter-Chaos

Die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten starteten in Washington D.C. im totalen Chaos. Wegen einer Unwetterwarnung musste das gesamte Veranstaltungsareal auf der National Mall vollständig geräumt werden.

Über Lautsprecher forderten die Behörden sämtliche Anwesende dazu auf, sich umgehend zu den nächsten Ausgängen zu bewegen. Die für den Abend geplanten Programmpunkte wurden zunächst verschoben. US-Präsident Donald Trump, dessen Arbeitsmoral zuletzt infrage gestellt wurde, sollte dort eine Ansprache halten, zudem war ein großes Feuerwerk vorgesehen.

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Vor dem Trump-Auftritt versinkt Washington im Chaos

Den ganzen Tag über hatte die Hauptstadt unter extremer Hitze gelitten. Die Temperaturen erreichten bis zu 40 Grad Celsius. Als sich am Horizont Gewitter zusammenbrauten, brach auf dem Gelände Chaos aus. Die meteorologischen Dienste hatten vor schweren Unwettern gewarnt, die das bereits verzögerte Abendprogramm zusätzlich bedrohten. Während Ordner die Massen vom Platz drängten, kreisten Flugzeuge der Luftshow weiter unbeirrt über der Szenerie, berichtet "Raw Story".

Vor Donald Trumps Rede: Nationalgarde muss einschreiten

Zahlreiche Festbesucher widersetzten sich dem Räumungsbefehl. Nach stundenlangem Warten in der brütenden Hitze wollten sie ihre mühsam erkämpften Positionen nicht aufgeben. Statt den Anweisungen Folge zu leisten, pfiffen sie den Secret Service aus und riefen immer wieder: "USA! USA! USA!" Erst als Truppen der Nationalgarde anrückten, gelang die Räumung der Mall.

Eine Besucherin erklärte gegenüber "Bild": "Meine Sicherheit ist mir egal!" Während draußen Blitze am Himmel zuckten, schrien Ordnungskräfte die Menschen an, sofort zu verschwinden. Behörden empfahlen den Evakuierten, in nahegelegenen Museen und Regierungsgebäuden Unterschlupf zu suchen. Die Washingtoner U-Bahn öffnete mehrere Stationen als Schutzräume.

Tausende irrten durch die Straßen der Hauptstadt und warteten darauf, dass das Unwetter vorüberzog. Die Gaststätten in der Umgebung waren überfüllt. Laut "New York Times" wirkten die Menschen erschöpft und gereizt, was zu Spannungen führte. Zwischenzeitlich kam es dem Bericht zufolge zu panikartigen Szenen. Menschen sprangen über Absperrungen, einige stürzten dabei. Die Situation eskalierte zusätzlich, als ein falsches Gerücht die Runde machte, die Evakuierung sei aufgehoben worden.

Donald Trump hält Rede trotz Unwetter-Chaos

Nach stundenlanger Verzögerung konnte Donald Trump seine Ansprache schließlich doch noch vor den verbliebenen Zuschauern abhalten. Das anschließende Feuerwerk erleuchtete trotz der dramatischen Vorkommnisse wie geplant den Nachthimmel über der Hauptstadt.

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/news.de/stg

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