Wladimir Putin und der Ukraine-Krieg: Experte enthüllt einzigen Ausweg aus Putins Endlos-Krieg
Experten schlagen wegen Wladimir Putins Ukraine-Krieg Alarm: Ein Ende des blutigen Konfliktes ist demnach in naher Zukunft nicht absehbar. Bild: picture alliance/dpa/AP | Dmitri Lovetsky
Erstellt von Claudia Löwe
11.06.2026 08.39
- Experte mit beunruhigender Prognose zum Ukraine-Krieg
- "Kein Ende in Sicht": Wladimir Putins Angriffskrieg dauert länger als der 1. Weltkrieg
- Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Kriegsmaschinerie droht Stillstand
Wladimir Putins Angriffskrieg in der Ukraine tobt seit mehr als vier Jahren - und wird nach Einschätzung eines renommierten Experten noch lange Zeit andauern. Professor Anthony Glees von der University of Buckingham sieht derzeit keine Aussicht auf ein baldiges Ende des Konflikts.
Wladimir Putin führt Angriffskrieg gegen die Ukraine - kein Ende in Sicht laut Experte
"Ich glaube nicht, dass dieser Krieg in absehbarer Zeit vorbei sein wird, im Sinne eines Friedensabkommens zwischen der Ukraine und Russland", erklärte der Wissenschaftler gegenüber dem britischen "Daily Express". Die Kampfhandlungen dauern mittlerweile länger an als der gesamte Erste Weltkrieg. Seit dem russischen Einmarsch am 24. Februar 2022 sind mehr als vier Jahre vergangen. Eine friedliche Lösung zeichnet sich laut Glees nicht ab.
Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Vormarsch gestoppt, Ukraine gewinnt Terrain zurück
An der Front herrscht unterdessen eine blutige Pattsituation. Die russische Kriegsmaschinerie ist nach Einschätzung von Professor Glees nicht nur zum Erliegen gekommen, sondern hat eine beschämende Niederlage erlitten. Seit Jahresbeginn 2026 hat sich das Blatt sogar gewendet: Die Ukraine konnte mehr russisches Territorium unter ihre Kontrolle bringen als Russland ukrainisches Land erobern konnte. "Um zu gewinnen, weiß Putin, dass er die Ukraine zerstören muss. Aber das geschieht nicht. Das Gegenteil findet statt", betonte der Experte. Für einen dauerhaften Frieden sieht Glees nur einen Weg: das Putin-Regime müsse zerschlagen werden.
Ukrainische Drohnen-Angriffe treffen Russland ins Mark
Die ukrainischen Streitkräfte verzeichnen beachtliche Erfolge mit ihren Fernkampfwaffen. Besonders Langstreckendrohnen erweisen sich als wirksames Mittel gegen russische Ziele. Der Angriff auf St. Petersburg Anfang Juni demonstrierte die gewachsene Reichweite der ukrainischen Kapazitäten. Noch bedeutsamer sind jedoch die kontinuierlichen Attacken auf Russlands Ölraffinerien, die das Rückgrat der russischen Kriegsfinanzierung bilden. Durch ihre systematische Zerstörung wird Wladimir Putins Fähigkeit zur Fortführung des Konflikts nachhaltig geschwächt - zuletzt musste der Kreml-Chef öffentlich Engpässe in der Treibstoffversorgung eingestehen. Professor Glees bezeichnet diese Strategie als entscheidend für den ukrainischen Widerstand.
Putin-Soldaten im Ukraine-Krieg in der Zwickmühle - Experte zeigt Weg zu Waffenstillstand auf
Zwischen den Frontlinien zeichnet sich eine neue Entwicklung ab. Professor Glees beschreibt die Entstehung eines etwa 32 Kilometer breiten Streifens, der die russischen Truppen von den ukrainischen Verteidigern trennt. Die russischen Kräfte können nicht mehr vorrücken, während die Ukrainer ihnen keinen Durchbruch gestatten.
Diese Zone könnte langfristig die Grundlage für einen Waffenstillstand bilden. "Diese Zone könnte sich zu einer Denkweise entwickeln, die einen Waffenstillstand und damit ein Ende der Kämpfe und des Blutvergießens ermöglicht", erläuterte der Experte. Allerdings dämpft er die Erwartungen: Ein solches Szenario liege noch viele Monate, möglicherweise sogar Jahre in der Zukunft.
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