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Wladimir Putin in Sprit-Not: Drohnen-Attacken zwingen Kreml-Chef zu peinlichem Eingeständnis

Wladimir Putin sitzt in der Tinte: Ukrainische Drohnen-Angriffe haben dem Kreml-Chef ein handfestes Spritproblem eingebrockt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Dmitri Lovetsky

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  • Wladimir Putin in der Klemme: Russland erlebt Kraftstoff-Krise wegen Ukraine-Krieg
  • Kreml-Chef muss Benzin rationieren und erlässt Export-Verbot für Kerosin
  • Wladimir Putin geht der Sprit aus - öffentliches Eingeständnis lässt aufmerken

Seit Ende Februar 2022 führt Wladimir Putin seinen als "militärische Spezialoperation" deklarierten Angriffskrieg gegen die Ukraine, doch das russische Nachbarland setzt sich weiterhin energisch zur Wehr und schlägt immer wieder mit Drohnen-Angriffen gegen Russland zurück. Offenbar zeigen die Drohnen-Attacken auf Russlands Energiesektor deutliche Wirkung, denn das russische Energieministerium hat nun offiziell eingestanden, dass die Kraftstoffversorgung in mehreren südlichen Landesteilen unter Druck steht.

Wladimir Putin in der Klemme: Russland gesteht Engpässe in Kraftstoffversorgung ein

Über den Nachrichtendienst Telegram erklärte die Kreml-Behörde, Unternehmen der Energiebranche seien zuletzt verstärkt feindlichen Luftangriffen ausgesetzt gewesen, "was zu vorübergehenden Schwierigkeiten mit der Kraftstoffversorgung in einer Reihe von südlichen Regionen führt". Als Reaktion auf die angespannte Lage wurde im Ministerium ein Krisenstab ins Leben gerufen. Dieser soll gemeinsam mit Firmen aus dem Energiesektor dafür sorgen, dass die Versorgung des Landes stabil und effizient bleibt.

Wegen ukrainischen Drohnen-Angriffen: Kreml-Chef lässt Benzin in annektierten Gebieten rationieren

Bereits vor der offiziellen Stellungnahme des Ministeriums hatten die von Moskau eingesetzten Verwaltungen auf der besetzten Krim und im annektierten Gebiet Luhansk Maßnahmen ergriffen. In beiden Regionen wurde die Abgabe von Benzin an die Bevölkerung eingeschränkt. Auch Vizeregierungschef Alexander Nowak musste beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum Anfang Juni Probleme einräumen. Er bestätigte, dass Russland gegenwärtig weniger Öl aus dem Boden holt als ursprünglich vorgesehen. Als Begründung führte er ungeplante Reparaturarbeiten an – ohne jedoch nähere Details zu den Ursachen zu nennen.

Russland geht der Sprit aus: Putin zu historischem Exportverbot für Kerosin gezwungen

Neben den regionalen Einschränkungen greift der Kreml nun auch zu einem bisher beispiellosen Schritt auf nationaler Ebene. Die russische Regierung hat zum ersten Mal überhaupt ein Ausfuhrverbot für Kerosin erlassen. Diese Maßnahme gilt zunächst bis Ende November und soll offenbar sicherstellen, dass der Flugkraftstoff vorrangig für den Inlandsbedarf zur Verfügung steht. Das Exportverbot verdeutlicht das Ausmaß der Versorgungskrise, mit der Russland derzeit konfrontiert ist. Die Kombination aus gedrosselter Ölförderung, Benzinrationierung in besetzten Gebieten und dem Stopp von Kerosinexporten zeigt, wie stark die ukrainischen Angriffe die russische Energieinfrastruktur belasten.

Ukraine nimmt mit gezielten Drohnenschlägen Putins Kriegskasse ins Visier

Hinter den Angriffen auf Russlands Energiesektor steckt ein gezieltes Kalkül der ukrainischen Streitkräfte. Seit Monaten setzt Kiew bei seinen Gegenoffensiven konsequent auf Drohnenattacken gegen Ölraffinerien, Lagerstätten und Pipelines. Die Strategie verfolgt dabei zwei zentrale Ziele: Zum einen soll der Treibstoffnachschub für die russischen Streitkräfte unterbrochen werden, zum anderen will die Ukraine die Einnahmen aus dem Energiegeschäft treffen, die für Moskaus Kriegsfinanzierung von entscheidender Bedeutung sind.

Zuletzt attackierte die Ukraine nach eigenen Angaben ein Öllager, das den strategisch wichtigen Schwarzmeerhafen Noworossijsk beliefert, sowie eine Pumpstation für Rohöltransporte. Im vergangenen Monat erreichte die Zahl solcher Angriffe einen neuen Höchststand.

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/news.de/dpa/stg

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