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Boris Pistorius: Verteidigungsminister schießt in Kiew gegen Kremlchef Wladimir Putin

Boris Pistorius: Kiew-Auftritt sorgt für Aufsehen - scharfer Seitenhieb gegen Putin Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

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  • Deutschland und Ukraine planen gemeinsame Drohnen-Produktion
  • Pistorius fordert, Putin an seinen Taten zu messen
  • Militärische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern wird vertieft

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Bei seinem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius die militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine weiter vertieft. Neben neuen Plänen für gemeinsame Rüstungsprojekte sorgten vor allem seine Aussagen zu Russlands Präsident Wladimir Putin für Aufmerksamkeit.

Deutschland und Ukraine planen gemeinsame Drohnen-Entwicklung

Wie Pistorius laut "tagesschau" vor Ort erklärte, wollen deutsche und ukrainische Unternehmen künftig enger bei der Entwicklung moderner Waffensysteme zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt stehen dabei unbemannte Systeme wie Drohnen. Geplant seien laut dem SPD-Politiker unterschiedliche Modelle mit verschiedenen Reichweiten. Deutschland setze dabei gezielt auf sogenannte Joint Ventures zwischen Firmen beider Länder. Pistorius lobte in diesem Zusammenhang besonders die technologische Innovationskraft der Ukraine.

Klare Botschaft an Wladimir Putin

Für Aufsehen sorgten außerdem Aussagen des Verteidigungsministers über Kremlchef Wladimir Putin. Während einer Pressekonferenz machte Pistorius deutlich, dass er russische Friedenssignale mit großer Skepsis betrachtet.

Er erklärte:

  • "Putin versucht erneut, uns glauben zu machen, dass er Frieden will. Unsere Erfahrungen mit seinen Versprechen in der Vergangenheit warnen uns, vorsichtig zu sein."

Und weiter:

  • "Wir werden Putins Versprechen nach einem Kriterium beurteilen – Taten, nicht Worte."

Der kurze Ausschnitt der Pressekonferenz wurde vom Ukrainer Anton Gerashchenko auf der Plattform X geteilt und löste dort Reaktionen aus.

Nutzer reagieren gespalten auf Pistorius-Aussagen

In den Kommentaren zeigten sich Nutzer zustimmend. Ein User schrieb:

  • "Und nicht zu vergessen, dass Putin ein angeklagter Kriegsverbrecher ist ..."

Andere äußerten dagegen deutliche Kritik. Ein weiterer Nutzer kommentierte:

  • "Und was ist mit Selenskyjs Vorgehen? Ist bei der Bande des 'neuen Churchill' alles in Ordnung?"

Wie reagiert Russland?

Ob die Worte des Verteidigungsministers Folgen nach sich ziehen oder aus Moskau eine Reaktion kommt, bleibt bislang offen. Auch wie die Gespräche in Kiew konkret weitergeführt werden, ist derzeit noch unklar. Fest steht jedoch: Mit der angekündigten Zusammenarbeit bei der Drohnenproduktion will Deutschland die militärische Unterstützung für die Ukraine weiter ausbauen.

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