Horror-Szenario für Europa: EU sieht schlimmste Energiekrise der Geschichte kommen
EU warnt vor dramatischer Energieentwicklung nach Iran-Krieg Bild: AdobeStock/ Vitali
Erstellt von Mia Lada-Klein
07.05.2026 17.36
- EU sieht weltweite Energiekrise durch Iran-Konflikt
- Mehrkosten von über 30 Milliarden Euro bereits entstanden
- Versorgung mit Kerosin und Gas zunehmend unsicher
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Die Europäische Union blickt mit wachsender Sorge auf die Folgen des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten. Besonders der Iran-Krieg könnte nach Einschätzung aus Brüssel weitreichende Konsequenzen für die globale Energieversorgung haben. Die Warnung aus der EU-Kommission fällt deutlich aus: Die Welt könnte vor der schwersten Energiekrisen der vergangenen Jahrzehnte stehen.
Energieversorgung unter Druck: Milliardenkosten steigen
EU-Energiekommissar Dan Jørgensen (50) zeichnet laut "Bild" ein angespanntes Bild der aktuellen Lage. Bereits jetzt habe die Europäische Union erhebliche Mehrkosten beim Import fossiler Energieträger zu verkraften. Die Preissteigerungen summierten sich laut Kommission auf mehr als 30 Milliarden Euro, ohne dass die Menge der gelieferten Rohstoffe tatsächlich gestiegen sei. Die zusätzlichen Belastungen seien vor allem eine Folge gestörter Lieferketten und unsicherer Märkte. Gerade die Abhängigkeit von internationalen Transportwegen verschärfe die Situation weiter.
Warnung vor langfristigen Folgen für den Energiemarkt
Nach Einschätzung der EU könnte sich die Lage auch dann nicht schnell stabilisieren, wenn der Konflikt im Iran beendet würde. Die Energiemärkte bräuchten Jahre, um sich zu normalisieren, so die Prognose aus Brüssel. Besonders kritisch sieht die EU die Versorgung mit wichtigen Kraftstoffen wie Kerosin. Engpässe könnten in einzelnen Regionen nicht ausgeschlossen werden.
Neue EU-Überwachung soll Versorgung sichern
Um auf mögliche Engpässe vorbereitet zu sein, arbeitet die Europäische Union an einer neuen Beobachtungsstruktur für den Energiemarkt. Diese soll Daten zur Verfügbarkeit von Kraftstoffen bündeln und frühzeitig vor regionalen Engpässen warnen. Im Ernstfall könnte sogar eine zentrale Umverteilung von Treibstoff notwendig werden. Offiziell betont die Kommission jedoch, dass man solche Szenarien vermeiden wolle und lediglich Vorsorge treffe.
Geopolitische Spannungen verschärfen Lage weiter
Der Konflikt hat bereits jetzt deutliche Auswirkungen auf den internationalen Handel. Insbesondere die Straße von Hormus gilt als kritischer Engpass für Öl- und Gaslieferungen. Durch militärische Auseinandersetzungen ist der Schiffsverkehr dort stark eingeschränkt. Zusätzlich haben Angriffe auf Infrastruktur in mehreren Golfstaaten die Produktionskapazitäten beeinträchtigt. Dadurch verschärft sich die Unsicherheit auf den Energiemärkten weiter.
Zweite große Energiekrise in kurzer Zeit
Für Europa ist die aktuelle Entwicklung kein isoliertes Problem. Bereits der russische Angriff auf die Ukraine hatte 2022 eine massive Umstellung der Energieversorgung in der EU ausgelöst. Viele Mitgliedstaaten mussten kurzfristig neue Lieferquellen erschließen. Nun trifft die nächste geopolitische Krise die ohnehin angespannte Versorgungslage und erhöht den Druck auf Politik und Wirtschaft weiter deutlich.
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