Friedrich Merz: Kanzler kassiert Umfrage-Knall - CDU-Chef so unbeliebt wie nie zuvor
Friedrich Merz stürzte auf den letzten Platz ab. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Erstellt von Franziska Kais
12.05.2026 11.43
- Friedrich Merz kassiert Umfrage-Hammer
- Bundeskanzler stürzt im aktuellen INSA-Politikerranking ab
- Kanzler unbeliebt wie nie - 62 Prozent negative Bewertungen
- Merz stürzt im eigenen Lager ab - Unionswähler wenden sich ab
Bundeskanzler Friedrich Merz muss einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen. Wie die "Bild" berichtet, stürzte der CDU-Chef im aktuellen Insa-Politikerranking erneut auf den letzten Platz ab. Noch gravierender: Mit 62 Prozent negativen Bewertungen erreicht er einen neuen Negativrekord.
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Blamabler Umfrage-Hammer für Friedrich Merz - CDU-Chef abgestürzt auf den letzten Platz
Konkret büßte Friedrich Merz im Vergleich zur Vorwoche weitere zwei Punkte ein. Damit setzt sich der Abwärtstrend für den Bundeskanzler fort. Selbst in den eigenen Reihen verliert er massiv an Rückhalt. Bei den Unionswählern stürzte er von Rang drei auf den sechsten Platz ab. Dort kommt er nur noch auf 55 Punkte, während CSU-Chef Markus Söder mit 66 Punkten die Spitzenposition innerhalb der Union behauptet.
Boris Pistorius bleibt unangefochtener Spitzenreiter im Politikerranking
An der Spitze des Rankings zeigt sich hingegen ein stabiles Bild. Verteidigungsminister Boris Pistorius verteidigt seinen ersten Platz ohne Probleme. Der 66-jährige SPD-Politiker genießt weiterhin das größte Vertrauen der Befragten. Auf dem zweiten Rang folgt Cem Özdemir, der designierte Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Der 60-jährige Grünen-Politiker liegt damit vor NRW-Regierungschef Hendrik Wüst auf Position drei. CSU-Vorsitzender Markus Söder sichert sich den vierten Platz. Die Top 5 komplettiert Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, die ihre Stellung als populärste Politikerin in der Hauptstadt behauptet.
Pleite für Kanzler Merz - Alexander Dobrindt legt beachtlichen Sprung hin
Der größte Gewinner der aktuellen Erhebung stammt aus dem Bundeskabinett. Innenminister Alexander Dobrindt legte einen beachtlichen Sprung hin und kletterte von Rang neun auf den sechsten Platz. Der CSU-Politiker ist damit der einzige Lichtblick für die Unionsparteien in dieser Woche. Besonders brisant: Dobrindt liegt nun auch bei den Anhängern von CDU und CSU vor dem Kanzler. Während Friedrich Merz bei den eigenen Wählern dramatisch abstürzte, konnte sich der bayerische Innenminister deutlich verbessern.
AfD-Chefin Alice Weidel stürzt auf Platz 8 ab
Hinter dem Aufsteiger Dobrindt gab es weitere Verschiebungen. FDP-Politiker Wolfgang Kubicki rutschte auf den siebten Rang ab. AfD-Chefin Alice Weidel fiel auf Position acht zurück, BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht landete auf Platz neun. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hielt sich stabil auf dem zehnten Rang. Im unteren Bereich der Tabelle konnte sich Unionsfraktionschef Jens Spahn leicht verbessern. Er kletterte auf Platz 19, bleibt damit aber weiterhin am Ende des Rankings.
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