Politik

Donald Trump: Patzer bei Royals-Besuch - hier verstößt "The Don" gegen das Protokoll

Donald Trump (r.) leistete sich beim Staatsbesuch von König Charles III. (l.) einen Fauxpas. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump klopft König Charles III. beim Gang ins Weiße Haus auf die Schulter
  • Damit verstößt der US-Präsident gegen das royale Protokoll
  • Einer Körpersprache-Expertin zufolge schien die Berührung den britischen Monarchen nicht zu stören

Der Besuch von König Charles III. und Königin Camilla in den USA ist bis ins kleinste Detail durchgeplant. Donald Trump und seine Regierungsmitglieder müssen einige Verhaltensweisen im Umgang mit den britischen Royals beachten. Doch kaum war Charles in Washington angekommen, verstieß der US-Präsident auch schon gegen das Protokoll.

Donald Trump verstößt gegen royales Protokoll bei Besuch von König Charles III.

Wie die "Daily Mail" berichtet, empfingen Donald Trump und First Lady Melania das royale Paar am Montagnachmittag zunächst auf dem Südrasen des Weißen Hauses. Nach einem offiziellen Fototermin, bei dem der US-Präsident dem König kräftig die Hand schüttelte und Melania die Königin mit Wangenküssen begrüßte, kam es zum Fauxpas: Als sich die Gruppe ins Innere des Hauses begab, klopfte Trump Charles freundschaftlich auf die Schulter. Diese Geste verstößt gegen eine ungeschriebene Regel: Niemand sollte von sich aus körperlichen Kontakt mit einem Mitglied der königlichen Familie initiieren. Eine Etikette-Expertin hatte bereits vor dem königlichen Besuch davor gewarnt, dass Trump diese Regel missachten könnte Laut "Bunte" fasste Trump sowohl Charles und Camilla sogar mehrfach ohne Aufforderung an.

Donald Trump berührt britischen Monarchen: Das sagt eine Körpersprache-Expertin

Die Körpersprache-Expertin Judi James ordnete den Vorfall gegenüber der "Daily Mail" ein. Trumps Berührung habe eher wie eine "politische Geste" gewirkt.Es sei zudem das erste echte Zeichen aktiver, "besonderer" Freundschaft von einem deutlich zurückhaltenderen Trump als bei ihrem letzten Treffen im September 2025 gewesen.Zwar handle es sich um einen Protokollbruch, doch Charles schien dies nicht zu stören. "Charles war diesbezüglich immer entspannter als seine Mutter (Queen Elizabeth II., Anmerkung der Redaktion)", so James. Trumps Geste sei "extrem gemäßigt für Trump" gewesen – lediglich eine leichte, vorsichtige Berührung, um den König ins Gebäude zu begleiten.

Leistet sich der US-Präsident weitere Fehltritte?

Bereits 2018 hatte sich Trump einen ähnlichen Patzer geleistet: Er drehte Queen Elizabeth den Rücken zu und marschierte vor ihr her. Ob er sich beim viertägigen Besuch von Charles und Camilla weitere Fehltritte erlaubt, bleibt abzuwarten. Laut "Daily Mail" ist am Dienstag zunächst ein bilaterales Treffen geplant - voraussichtlich im Oval Office. Anschließend nimmt das britische Königspaar an einer Parade der US-Truppen teil. Mit großer Spannung wird Charles' Rede im Kongress erwartet.

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/ife/news.de/stg

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